Innerhalb weniger Wochen hat die Corona-Pandemie die Art, wie wir arbeiten, verändert. In Deutschland war das Homeoffice für viele Arbeitnehmer zum ersten Mal überhaupt möglich. Im Wettbewerb um Fachkräfte wird es für Arbeitgeber auch nach Corona immer wichtiger, neue und flexible Arbeitsmodelle anzubieten. Die irischen Experten für Mitarbeiterkommunikation und -beteiligung Poppulo, HireUp und Tandem HR Solutions haben schon vor der aktuellen Pandemie gezeigt, wie dies funktionieren kann.

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern auch künftig Homeoffice und neue Formen der Kollaboration ermöglichen, dürften einen Vorteil haben, wenn sie neue Mitarbeiter rekrutieren und bestehende halten möchten. Denn die nächste Generation von Fachkräften stellt andere Erwartungen an ihren Arbeitsplatz als die, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand geht. Vor allem beim Arbeitsort oder der Arbeitszeit sind flexible Modelle gefragt, damit Teams zusammenarbeiten können, auch wenn sie sich an unterschiedlichen Orten aufhalten.

Einen lebendigen Austausch fördern

Menschen im Homeoffice brauchen IT-Systeme, die ihnen den Kontakt zu Kollegen ermöglichen und sowohl den sozialen als auch den fachlichen Austausch über unterschiedliche Kanäle erlauben. Poppulo aus dem irischen Cork hat eine Antwort für diesen Bedarf entwickelt. Herausgekommen ist eine Multi-Channel-Komplettlösung, die bereits Adidas und Nestle überzeugt hat. Die integrierte Plattform für Mitarbeiterkommunikation erlaubt es, interaktive und zielgruppenspezifische Mails zu versenden, Videos zu integrieren, soziale Netzwerke sowie das unternehmenseigene Intranet einzubinden und lässt sich auch mobil oder aus dem Homeoffice anwenden – alles aus einer Hand und geschützt über Poppulo-eigene Server.

Die Zukunft der Arbeitswelt: Homeoffice und neue Formen der Kollaboration

Durch konstruktives Feedback das Engagement steigern

Mitarbeiter brauchen Feedback, um sich weiterzuentwickeln und besser zu werden. In der Praxis finden die Gespräche jedoch nur selten statt. Tandem HR Solutions aus Dublin will das ändern und macht mit seiner App das Feedback am Arbeitsplatz zu einem angenehmen Erlebnis für alle Beteiligten. Über die App kann jeder Mitarbeiter den Kollegen in Echtzeit konstruktives Feedback geben. Die Empfänger lernen durch die Rückmeldung die eigenen Stärken und Schwächen besser kennen und schöpfen daraus neues Selbstbewusstsein für ihre Arbeit. Das macht die App zu einem nützlichen, kontinuierlichen Feedback- und Coaching-Tool.

Die Zukunft der Arbeitswelt: Homeoffice und neue Formen der Kollaboration

Mitarbeiter für sich werben lassen

Das irische Unternehmen HireUp hat sich derweil auf Mitarbeiter-Empfehlungen spezialisiert und ein spezielles Programm entwickelt. Solche Empfehlungen erreichen aus Unternehmenssicht gleich zwei Ziele: Zum einen wirkt die Ausschreibung besonders authentisch und glaubwürdig bei potenziellen Bewerbern, zum anderen stärkt es die Identifikation der eigenen Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber. Mit HireUps Lösung können Unternehmen interne Empfehlungswege implementieren, verwalten und auch automatisieren. Darüber hinaus bietet HireUp Personalabteilungen erstmalig umfassende Analysen zu jedem Teil ihres Empfehlungsprogramms, die ihnen auch dabei helfen, Angebote weiter zu verbessern.

Die Zukunft der Arbeitswelt: Homeoffice und neue Formen der Kollaboration

„Poppulo, HireUp und Tandem HR Solutions haben frühzeitig erkannt, worauf es in der Arbeitswelt von Morgen ankommt“, sagt Jane Greene, Senior Market Advisor Digital Technologies. „Ihre Lösungen richten sich gleichermaßen an Arbeitnehmer und -geber und tragen zu einer verbesserten Atmosphäre innerhalb des Unternehmens bei. Beispielhaft zeigen sie uns damit, wie praxisorientiert irische Unternehmen in diesem Bereich an neuen Lösungen feilen.“

Deutschland und die Eurozone spielen für Irlands Unternehmen in der Post-Brexit-Phase eine entscheidende Rolle. Denn direkt vor Irlands Haustür befindet sich ein bislang weitgehend ungenutzter, riesiger Absatzmarkt für innovative irische Produkte, die auch jenseits des Ärmelkanals Unternehmen konkret helfen können. Um irischen Unternehmen den Schritt nach Europa zu ermöglichen, haben Enterprise Ireland und die European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin gemeinsam das Programm „Enter the Eurozone“ ins Leben gerufen. Dieses wurde nun in der Kategorie „Ecosystem Development“ bei den diesjährigen EFMD Awards ausgezeichnet.

Das „Enter the Eurozone“-Programm richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen aus Irland, die mit Deutschland und der Eurozone handeln und dort zugleich investieren wollen. Ziel ist es, ihnen einen besseren Zugang zu verschaffen und so ihr bislang ungenutztes wirtschaftliches Potenzial auszuschöpfen. Gestartet ist das Programm mit insgesamt 19 irischen Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen, wie zum Beispiel Digital Marketing Services, Software-Dienstleistungen oder dem Möbelbau im Oktober 2019. Ein Drittel der Unternehmen möchte dabei in Deutschland aktiv werden.

Mit der Auszeichnung bei den EFMD Awards würdigt die Jury nun insbesondere die partnerschaftlichen Aspekte des Programms – nicht nur zwischen Enterprise Ireland und Kunden, sondern auch zwischen irischen Unternehmen und ihren europäischen Partnern.

Vergeben werden die Preise von der European Foundation for Management Development (EFMD) mit Sitz in Brüssel. Sie befasst sich mit der Akkreditierung von Business Schools und einzelnen Managementausbildungsprogrammen. Die Organisation wurde 1972 gegründet und hat über 760 Mitglieder aus den Bereichen Wirtschaft, Ausbildung und Weiterbildung sowie Consulting in 81 Ländern.

Belohnung für jahrelange harter Arbeit

Der Sieg bei den EFMD Awards ist das Ergebnis von zwei Jahren harter Arbeit vieler Teams, die auf langjähriger Erfahrung und gesammelten „Best Practices“ aufbauen, die Enterprise Ireland bei der Unterstützung von Unternehmen bei der Vermarktung hat. Julie Sinnamon, Chief Executive Officer von Enterprise Ireland, zeigt sich von der Auszeichnung begeistert: „Irische Unternehmen gehören anerkanntermaßen zu den innovativsten und flexibelsten der Welt, und es war noch nie so wichtig wie heute, dies unseren nächsten Nachbarn in der Eurozone zu beweisen. Das ,Enter the Eurozone´-Programm bietet ambitionierten Unternehmen ein strategisches Sprungbrett, um mit dem Export in diese Region zu beginnen, und ich freue mich, dass die EFMD die Errungenschaften dieser Enterprise Ireland-Initiative anerkennt.“

Vorteile und Herausforderungen beim Schritt nach Europa

Durch den Brexit und den damit verbundenen befürchteten Handelsbeschränkungen rücken für irische Unternehmen zunehmend andere Märkte in den Fokus. Um ihnen den Zugang zu diesen Märkten zu erleichtern, haben Enterprise Ireland und die ESMT Berlin das Programm „Enter the Eurozone“ gestartet. Denn den Schritt in die Eurozone zu wagen, bringt viele Vorteile mit sich – stellt für viele insbesondere mittelständische Unternehmen mit begrenzten Ressourcen jedoch eine große Herausforderung dar.

So teilen sich die Länder mit dem Euro eine gemeinsame Währung. Auch die Regulierungen und Standards ähneln sich. Gleichzeitig unterscheiden sich aber Sprachen und Kulturen ebenso wie die gültigen Rechtsrahmen. Genau hier setzt das Programm von Enterprise Ireland und der ESMT Berlin an. Im Mittelpunkt stehen die konkreten Fragen und Probleme der teilnehmenden Unternehmen. Auf dieser Basis wird für jedes von ihnen eine eigene „Learning Journey“ entwickelt.

Ablauf des Programms

Es wird zunächst analysiert mit welchem Produkt oder welcher Dienstleistung das jeweilige Unternehmen auf welchem Markt erfolgreich sein kann. Danach kommen Kurse für das richtige und effiziente „Decision Making“, die Entwicklung einer Geschäftsstrategie und eines -modells sowie Vertrieb- und Verhandlungsmethoden hinzu. Am Ende des Programms haben im Idealfall alle Teilnehmer hinsichtlich des Markteintritts ein klares Konzept für das eigene Geschäft vorliegen und können ihre Ziele klar benennen sowie ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz definieren.

Patrick Stötzner, Senior Market Adviser und Munich Manger bei Enterprise Ireland, zeigt sich im Erfolg des Programms überzeugt: „Die Eurozone mit Deutschland in ihrem Zentrum ist der dynamischste und zugleich stabilste Markt der Welt – und er befindet sich direkt vor Irlands Haustür. Als größte und wichtigste Volkswirtschaft in der Eurozone spielt Deutschland für Irland eine besondere Rolle. Irische Unternehmen bieten innovative Produkte und Dienstleistungen, die auch hierzulande vielen Firmen helfen können. So sind bis heute bereits 15.000 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen worden und die Zahl soll in Zukunft weiter steigen.“

 

 

 

Digitale Techniken aus Irland helfen weltweit bei der Eindämmung von Covid-19

Innovative Unternehmen aus Irland nehmen den Kampf gegen das Coronavirus auf. Die Dynamik der im Zuge der Pandemie entwickelten Tools und Services ist beispiellos. Eine Reihe vielversprechender Lösungen ist bereits verfügbar, weitere stehen für den kurzfristigen Einsatz bereit.

Technik zum Nachverfolgen warnt und grenzt ein

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Tracking der Bewegungsdaten von Infizierten und ihren Kontaktpersonen ein wirkungsvolles Werkzeug, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen. Das irische Softwareentwicklungsunternehmen NearForm aus Waterford entwickelt aktuell gemeinsam mit der nationalen Gesundheitsbehörde Irlands, dem Health Service Executive (HSE), eine mobile Tracking-App, die Standort- und Infektionsdaten auswertet. Das Ziel: Über die App sollen Personen schnellstmöglich informiert werden, die mit einem positiv auf das neuartige Coronavirus Getesteten Kontakt hatten. So lässt sich das Virus eindämmen und die Entstehung von neuen regionalen Epizentren verhindern.

Außer dem HSE arbeitet NearForm auch mit renommierten internationalen Unternehmen wie der New York Times, Walmart oder Uber zusammen. Zuletzt wurden die NearForm -Experten von IBM zum „Call For Code“ in Genf eingeladen. Die globale Entwicklerinitiative sucht nach technischen Lösungen, die Regionen dabei helfen können, sich vor u.a. Naturkatastrophen zu schützen, auf sie zu reagieren und sich wieder von ihnen zu erholen.

Social Distancing-Regeln einhalten und Pandemie eindämmen

Neben dem digitalen Tracking ist das sogenannte Social Distancing ein effektives Mittel, um Covid-19 einzudämmen. Eine neue Lösung des irischen IoT-Experten Taoglas hilft Organisationen aus dem öffentlichen wie dem privaten Sektor dabei, die Regeln einzuhalten und zu kontrollieren. Die cloudbasierte Analyseplattform CROWD von Taoglas misst Verstöße, überwacht Bewegungsdaten, stellt Prognosen und kann Ansammlungen melden – sowohl drinnen als auch draußen. Taoglas arbeitet mit einem der größten irischen Krankenhäuser zusammen und bietet die Technologie bald auch für Gemeinden, Regierungen und Unternehmen sowie Organisationen des Gesundheitswesens an. Die Analyseplattform nutzt vorhandene WLAN-Systeme und erfasst anonymisierte Daten über Smartphones.

„Wir glauben, dass es in den kommenden Tagen und Monaten besonders wichtig ist, dass sich Menschen überall auf der Welt wieder sicher und ohne Angst vor Ansteckung bewegen können und die Wirtschaft wieder anläuft“, sagt Ronan Quinlan, Co-Chief Executive und Gründer von Taoglas. „Mit einem kostengünstigen Werkzeug zum Messen, Überwachen und Auswerten der Mobilität von Menschen wollen wir dazu beitragen, dass Privatpersonen und Unternehmen schnell wieder in den Alltag zurückkehren können.“

Selbstisolierung muss nicht einsam machen

Zum Alltag gehört es auch, Familie, Freunde und Kollegen zu treffen. Digitale Kommunikationsmittel lindern jetzt die Folgen des Distanzgebots, können ein echtes Zusammensein aber nicht ersetzen. Zudem setzen Videotelefonie, Streams und Messenger eine funktionierende technische Infrastruktur voraus wie eine stabile Internetverbindung, Strom und vielfach auch Telefonguthaben.

Ding, ein Anbieter zum Aufladen von Mobiltelefonen, hilft Menschen, die hier Probleme haben . Drei Viertel der fünf Milliarden Mobiltelefone weltweit sind Prepaid-Modelle, die ohne Guthaben keine Verbindung aufbauen. Ein Viertel dieser Geräte ist nach Schätzungen immer zu irgendeiner Zeit offline, bis es wieder mit Guthaben freigeschaltet wird. Ohne das können viele Menschen nur eingeschränkt mit anderen in Kontakt treten oder digitale Dienste nutzen. Im März hat Ding eine Initiative gestartet, damit Menschen auch ohne Guthaben während einer besonders kritischen Phase der Krankheitsausbreitung in Kontakt bleiben konnten.

Aktuell konzentriert sich Ding auf sein gemeinnütziges Programm „Access For Good“ in Zusammenarbeit mit „Ärzte ohne Grenzen“. Das Unternehmen spendet für jede Nutzung seiner Dienste einen Betrag im Kampf gegen Covid-19 an die NGO.

Hygiene hilft gegen das Virus

Handhygiene ist für die öffentliche Gesundheit wichtig – nicht nur in Zeiten von Covid-19. Das weiß auch das irische MedTech-Unternehmen SureWash und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen das richtige Händewaschen beizubringen. Gute Handhygiene schützt vor krankheitserregenden Keimen. Studien zeigen, dass sie bei der Vermeidung von Infektionen eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent erreichen kann. Entscheidend ist jedoch die richtige Technik. SureWash hat eine eine Augmented-Reality-Händewasch-App entwickelt, die medizinischem Fachpersonal, Patienten und Besuchern von Krankenhäusern weltweit korrekte Handhygiene vermittelt.

Die App erklärt das Händewaschen den WHO-Normen entsprechend spielerisch und anschaulich. Sie trainiert den Nutzer und gibt Feedback in Echtzeit, damit jeder die eigene Handwasch-Technik verbessern kann. Die zugrunde liegende Software stellt zudem die notwendigen Daten bereit, um den Fortschritt bei der Handhygiene zu messen und so positive Effekte zu erreichen.

Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie hat SureWash seine App der Öffentlichkeit uneingeschränkt zur Verfügung gestellt.

Fakten statt Fake-News

Die irische Nachrichtenanalyseplattform NewsWhip hat sich zum gefragten Ansprechpartner für Medienorganisationen auf der ganzen Welt entwickelt, die gerade in unübersichtliche Zeiten den Überblick behalten müssen. Bei der Fülle an neuen Informationen und Entwicklungen, die weltweit rund um Covid-19 veröffentlicht werden, ist es auch für Experten eine Herausforderung, Fake-News von echten Nachrichten zu unterscheiden. Hier setzt NewsWhip an: Die Iren analysieren mithilfe spezieller Algorithmen in Echtzeit, welche Inhalte zu bestimmten Themen online kommuniziert werden und wie sie sich verbreiten. Pro Tag sind das mehrere Millionen Datenpunkte. Auf Basis dieser Daten lassen sich Prognosen darüber erstellen, welche Nachrichten zu einem konkreten Anlass wie Covid-19 geteilt und weiterverbreitet werden und welche Reaktionen sie hervorrufen. So lässt sich auch die Verbreitung von Falschmeldungen über das Virus erkennen und aktiv gegensteuern.

Nicht nur Medien, auch Unternehmen setzen auf NewsWhip. Sie müssen in Zeiten einer weltweiten Krise ihre Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen anpassen, um sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppe mit den passenden Botschaften zu erreichen.

Irische Unternehmen nehmen den Kampf gegen Covid-19 auf. Auf der grünen Insel, wo viele der innovativsten Medizintechnik-Unternehmen der Welt ihren Sitz haben, gibt es bereits viele Ideen und Ansätze, um dem Virus zu begegnen und seiner Herr zu werden. Ein Überblick:

Neuer Schnelltest zur Diagnose von Covid-19

Das in Dublin ansässige Unternehmen HiberGene Diagnostics entwickelt und produziert molekulardiagnostische Tests zur Feststellung von Infektionen beim Menschen. Es hat sich auf die Herstellung von höchst präzisen Schnelltestlösungen spezialisiert, die kosteneffizient und einfach zu handhaben sind. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einem neuen Schnelltest für das neuartige Coronavirus, den es nach einer klinischen Bewertung zeitnah in China, Italien und Irland auf den Markt zu bringen hofft.

Die Tests von HiberGene basieren auf nicht invasiven menschlichen Proben wie zum Beispiel Abstrichen. Da es sich bei dem Test für das neuartige Coronavirus um einen sogenannten patientennahen Test („near patient test“) handelt, werden Proben vor Ort entnommen und auch getestet, ohne dass sie an ein externes Labor geschickt werden müssen. Ziel ist es, mithilfe des Tests eine positive Covid-19-Diagnose in ca. 20 Minuten festzustellen – ein Vielfaches schneller als die derzeit schnellsten am Markt verfügbaren molekularen Diagnosetests.

Neues Protein zur Bekämpfung von Covid-19 durch Diagnose, Impfung und Forschung

Das Biotech-Unternehmen Aalto Bio Reagents hat ein neues Protein auf den Markt gebracht, das im Kampf gegen Covid-19 an drei Fronten gleichzeitig nützlich sein kann – nämlich bei der Diagnose, der Entwicklung eines Impfstoffs und der Forschung zu dem neuartigen Virus.

Ein neu rekombinantes SARS-CoV-2-Nukleokapsidprotein (Code CK 6404) von Aalto Bio Reagents steht Herstellern von diagnostischen Tests, Entwicklern von Impfstoffen sowie Forschern weltweit zur Verfügung, um die aktuelle Pandemie schnellstmöglich einzudämmen.

„Derzeit wird bei Patienten ein PCR-Test durchgeführt, um die Viruslast zu bestimmen“, erklärt Philip Noone, CEO von Aalto Bio Reagents. „Doch serologische Tests sind ebenso wichtig, um die leichten oder sogar asymptomatischen Fälle zu erkennen, die ansonsten möglicherweise unentdeckt bleiben. Sero-epidemiologische Untersuchungen, zum Beispiel diejenigen, die uns helfen sollen, die Übertragungseigenschaften und den Schweregrad von Covid-19 besser zu verstehen, sind auch von großer Bedeutung.“

„Die Medizin- und die Diagnostikbranche müssen bei Ausbrüchen wie diesem, wenn schnelle Diagnosen erforderlich sind, auf wissenschaftlich bewährte Rohstoffe zugreifen können“, ergänzt Noone. „Wir hoffen, diesen dringenden Bedarf mit unserem neuen SARS-CoV-2-Nukleokapsidprotein zu decken.

Neuer Vernebler senkt das Risiko der Übertragung von Covid-19 während einer Behandlung

Aerogen aus Galway zeigt neue, innovative Wege auf, um Menschen in Atemnot zu helfen. Über Vernebler werden Medikamente in Aerosolform verabreicht. Bislang haben mehr als neun Millionen Menschen weltweit davon profitiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verneblern verfügen die Geräte von Aerogen über einen Reihenkreislauf, sodass die Beatmung für die Medikamentengabe nicht unterbrochen werden muss. Das Managementteam des Unternehmens ist daher davon überzeugt, dass die Vernebler einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, Patienten mit Covid-19 zu helfen und zugleich die Qualität der Pflege zu gewährleisten.

Gleichzeitig verringern die Vernebler von Aerogen das Risiko für medizinisches Fachpersonal in der Akutpflege, sich bei Patienten mit infektiösen Aerosolen anzustecken. So verfügen etwa die Aerogen Solo-Geräte im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten über einen Reihenkreislauf und sind so konstruiert, dass der Medikamentenbehälter vom Atemkreislauf getrennt ist, wodurch die Verneblung kontaminierter Flüssigkeiten minimiert wird.

Luftreinigungssystem zum Abtöten luftübertragener Viren

Die vom irischen Unternehmen Novaerus entwickelte Plasmatechnologie wird bereits zur Reinigung der Luft in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen eingesetzt – unter anderem in der chinesischen Provinz Wuhan, von wo das Coronavirus seinen Ausgang nahm. Coronaviren breiten sich ähnlich wie Influenza-Keime über Tröpfchen aus, die entstehen, wenn eine infizierte Person hustet oder niest. Mithilfe der patentierten Plasmatechnologie von Novaerus werden luftübertragbare Viren abgetötet. Dazu wird Luft aus einem Raum abgesaugt und durch die patentierten Plasmaspulen geleitet, wo sie dann entkeimt wird. Am Ende dieses Prozesses hat sich das Risiko einer Kreuzinfektion deutlich verringert.

Die neueste Entwicklung in diesem Zusammenhang ist das Modell Defend 1050, eine mobile Lösung zur schnellen Bereinigung großer Bereiche und für Situationen mit hohem Infektionsrisiko. „Luftübertragung ist der am schwierigsten einzudämmende Krankheitsübertragungsweg, da wir beim Atmen wenig Schutz haben“, erklärt Dr. Kevin Devlin, CEO bei WellAir, dem irischen Mutterunternehmen von Novaerus.

Neue Augmented-Reality-App für das Händewaschen

Staatschefs weltweit weisen mit Nachdruck darauf hin, dass das richtige Händewaschen die Hauptwaffe im Kampf gegen Covid-19 ist. Die Eindämmung des Virus hängt davon ab, wie oft und wie gut wir das tun. Viele Menschen auf der ganzen Welt sind sich dessen aber nicht bewusst oder wissen gar nicht, wie wichtig das gründliche Waschen der Hände ist.

SureWash ist eine Augmented-Reality-Händewasch-App, die entwickelt wurde, um medizinisches Fachpersonal, Patienten und Besucher von Gesundheitseinrichtungen weltweit in der Handhygiene zu schulen.

Die App will auf unterhaltsame Weise die Handhygienevorgaben der WHO vermitteln und die Nutzer zum Mitmachen animieren. Durch das Echtzeit-Feedback hilft sie Nutzern dabei, ihr Handwasch-Verhalten nachhaltig zu verbessern. Die dahinterliegende Software stellt geschultem Infektionskontrollpersonal die notwendigen Daten bereit, um den Fortschritt bei der Handhygiene zu überwachen und das Verhalten entsprechend zu verbessern.

Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie hat das Unternehmen seine App nun für die Öffentlichkeit bereitgestellt, sodass jeder seinen Beitrag leisten und seine Handhygiene auf den Prüfstand stellen kann.

Neues Covid-19-Online-Portal bietet Hausärzten die Möglichkeit, Patienten aus der Ferne zu behandeln

Wellola aus Dublin, ein Entwickler von Patientenportalen, ist dem Aufruf der nationalen irischen Gesundheitsbehörde HSE zur Eindämmung der Corona-Pandemie gefolgt und hat ein neues sicheres Kommunikationsportal für Ärzte und medizinische Erstversorger entwickelt.

Das HSE Covid-19 Portal ist ein anwenderfreundliches digitales Tool zur Optimierung der Sicherheit von Ärzten und Patienten. Mithilfe der App können Patienten von medizinischem Fachpersonal über größere Distanzen hinweg behandelt werden, sodass sie sich nicht der Gefahr einer Ansteckung mit Covid-19 aussetzen. Das Portal können Hausärzte und medizinische Erstversorger dafür nutzen, den Patienten eine Vielzahl an Leistungen anzubieten, die die Behandlung auch aus der Ferne sicherstellt, etwa eine Online-Terminvereinbarung, eine Videoberatung, sichere Nachrichtenübertragung und das Ausfüllen von Formularen. Die Covid-19-App basiert auf einer bewährten Technologie, die zuvor von Wellola entwickelt und getestet wurde, sodass sie bereits vier Tage nach dem Aufruf der HSE für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden konnte.

Zudem wurde angesichts des weltweiten Mangels an lebensrettenden Beatmungsgeräten eine internationale Initiative unter dem Namen Open Ventilator Project auf Facebook ins Leben gerufen, um ein Beatmungsgerät mit einem 3D-Drucker zu entwerfen und nachzubauen.

In Irland wurde das Projekt von Colin Keogh von Sapien Innovation angeführt, einem auf angewandte Innovation, Kreativität und Design Thinking-Dienste spezialisierten Unternehmen. Innerhalb einer Woche wurde ein Prototyp erstellt, von dem die Beteiligten hoffen, dass er von den Gesundheitsbehörden Irlands für den Einsatz im Kampf gegen Covid-19 zugelassen wird.

Wie Datenverarbeitung und Personalisierung die Zufriedenheit von Kunden im Reisesektor erhöhen

Die Deutschen reisen viel und gerne. Im internationalen Vergleich fahren nur US-Amerikaner und Chinesen häufiger in den Urlaub. Eine von Enterprise Ireland in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage zeigt nun, dass viele Reisende unzufrieden sind mit der digitalen Infrastruktur, die ihnen bei der Reisebuchung angeboten wird. So sind 73 Prozent der Bundesbürger der Meinung, zu viele Websites und mobile Applikationen nutzen zu müssen, um alle nötigen Informationen zu erhalten. Fluggesellschaften und Hotels sind gefragt, hier die Kundenzufriedenheit zu steigern und sich so einen Vorteil im hart umkämpften Reisemarkt zu sichern.

Reisende wünschen sich einfachere Planung und personalisierte Angebote

Die internationale Umfrage zeigt: Knapp die Hälfte aller Flugreisenden weltweit beklagt den hohen Zeitaufwand, der bei der Buchung von Flügen entsteht. Die Deutschen zeigen sich in dieser Frage besonders unzufrieden. 61 Prozent von ihnen geben an, zu viel Zeit für die Flugbuchung und -planung investieren zu müssen.

Ähnlich problematisch stellt sich die Hotelreservierung für die Befragten dar: 44 Prozent der Deutschen geben an, zu viel Zeit für die Planung und Buchung einer Hotelreservierung zu benötigen.

Luft nach oben gibt es für die Befragten in Deutschland auch beim personalisierten Angebot: Rund 70 Prozent wünschen sich personalisierte Angebote von Reiseanbietern und 75 Prozent wären bereit, ihre persönlichen Daten zu teilen, wenn sie dadurch Geld sparen können oder sich die Qualität der Reisen verbessert.

Obwohl der Reisesektor im Bereich des Ecommerce eine Pionierstellung einnimmt, scheint er die Wünsche seiner Kunden noch nicht in Gänze erkannt zu haben. Lediglich 20 Prozent der Befragten gab in der Befragung an, Reise-Angebote erhalten zu haben, die ihre Interessen, ihr individuelles Reiseverhalten oder ihre derzeitige Lebensphase berücksichtigen.

Innovative TravelTech-Lösungen für gesteigerte Kundenzufriedenheit

Fluggesellschaften und Hotels sind nun gefragt, daraus die richtigen Schlüsse für sich zu ziehen und ihre Chancen zu ergreifen, um sich im Wettbewerb behaupten zu können, zum Beispiel indem sie ihre digitalen Kanäle attraktiver gestalten.

Vorreiter in diesem Bereich sind irische Unternehmen aus dem Bereich TravelTech, auf deren Expertise immer mehr globale Reiseanbieter zurückgreifen – etwa auf die von CarCrawler aus Dublin. Die irische B2B TravelTech-Plattform stellt die Technologie für Fluggesellschaften zur Verfügung, die an mehr als 50.000 Standorten in 174 Ländern Mietwagen, private Flughafen-Transfers und On-Demand-Ride-Hailing-Dienste anbieten. Durch die Zusammenarbeit mit mehr als 100 Fluggesellschaften erweitert CarTrawler das Angebot für Kunden und erhöht so ihre Zufriedenheit. Reiseplanung aus einer Hand lautet das Prinzip. Kundendaten sind das Herzstück dieses Geschäftsmodells: Sie werden effektiv genutzt, um kontinuierlich das Angebot an die veränderten Vorlieben der Kunden anzupassen. Der Erfolg spricht für sich: Im ersten Jahr der Zusammenarbeit von CarTrawler mit den Fluggesellschaften SWISS und Vueling konnten beide ihre Mietwagenkonversion um 151 Prozent bzw. 298 Prozent steigern.

Zwei weitere irische Unternehmen, die mit ihren innovativen Lösungen die internationale Reisebranche auf sich aufmerksam gemacht haben, sind die TravelTech-Pioniere Hostelworld und Boxever. Hostelworld hilft Hostels weltweit mit ihrer Software dabei, Buchungen und Reservierungen zu verwalten und aus den generierten Daten Zusatzangebote für die Nutzer zu erstellen. Unterm Strich lassen sich so die Betriebskosten senken und zugleich die Kundenzufriedenheit erhöhen. Boxever ermöglicht es Fluggesellschaften wie Emirates oder Ryanair mithilfe von künstlicher Intelligenz und Machine Learning  Daten effektiver zu nutzen und daraus personalisierte Angebote für ihre Kunden zu generieren, die ihre Interessen und Vorlieben bestmöglich abdecken.

Die Nachfrage steigt zunehmend

Die Umfrage zeigt, dass innovative und passende Lösungen im Reisesektor gefragt sind. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, wird zunehmend auf die TravelTech-Unternehmen aus Irland zurückgegriffen. Dies zeigt sich auch aus den gesteigerten Umsätzen aus diesem Bereich. 2018 erwirtschafteten diese mehr als 500.000 Millionen Euro Jahresumsatz.

Die vollständige Umfrage mit allen Ergbnissen können Sie sich hier in Form des gerade erschienen TravelTech Whitepapers von Enterprise Ireland herunterladen.

Enterprise Ireland, die irische Agentur für Handel und Innovation, ist laut einer neu veröffentlichten Rangliste von PitchBook der weltweit zweitaktivste Investor für Anschubfinanzierung.

In der Rangliste der aktivsten globalen Investoren nach Anzahl der Venture-Capital(VC)-Investitionen belegte Enterprise Ireland mit 200 Investitionen im Jahr 2019 den zweiten Platz weltweit und den ersten Platz in Europa. Der weltweit aktivste Investor, mit 285 Investitionen, war 500 Startups, ein in Kalifornien ansässiger VC- und Anschubinvestor für Unternehmen im Frühstadium.

Engagement für Vorreiter

„Als irische Regierungsbehörde für Handel und Innovation sind wir bestens dafür gerüstet, in irische Startups zu investieren, die zu den innovativsten und dynamischsten in Europa gehören‟, sagt Leo McAdams, Leiter der Investment Services Division von Enterprise Ireland.

„Unser Ziel ist es, Unternehmen auf jeder Etappe ihres Weges zu unterstützen – vom ganz jungen Startup über die Anschubfinanzierung bis hin zur Skalierung – wobei wir Wert darauf legen, sie branchenübergreifend mit internationalen Kunden in Kontakt zu bringen.‟

„Wir investieren nicht nur direkt in Unternehmen, sondern auch in Venture-Capital-Fonds, sodass diese ebenfalls innovative irische Unternehmen mit hoher Wachstumsrate und internationalem Skalierungspotenzial unterstützen können. Zudem unterstützen wir ein Netzwerk, das Verbindungen zwischen Business Angels und jungen irischen Unternehmen fördert und so beträchtliche Investitionsmöglichkeiten schafft‟, erläutert Leo McAdams.

Weltweiter Zugang zum „irischen Vorteil‟

Mit 40 Büros weltweit verfolgt Enterprise Ireland das Ziel, erfolgreiche, langfristige Geschäftsbeziehungen zwischen internationalen Unternehmen und irischen Partnerfirmen aufzubauen, die ausnahmslos international ausgerichtet sind.

Sie alle entstammen dem irischen Unternehmergeist und wachsen gemeinsam mit globalen Schwergewichten in den Bereichen Technologie, Biowissenschaften und Finanzdienstleistungen, die in Irland ansässig sind. Sie entsprechen den Standards dieser globalen Marktführer und profitieren zudem von der Unterstützung einer Forschungs- und Entwicklungslandschaft von Weltklasse. Die Kombination all dieser Eigenschaften ergibt den „irischen Vorteil‟.

Rekordumsätze in verschiedenen Sektoren

Und wir können in mehreren Sektoren beobachten, wie dieser irische Vorteil zum Tragen kommt, indem nämlich irische Unternehmen internationale Rekordumsätze erzielen. Nehmen wir zum Beispiel die Technologie in der Reisebranche. Es mag Ihnen nicht bewusst sein, doch jedes Mal, wenn Sie ins Ausland reisen, treffen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf erstklassige irische Innovationen.

Sie haben eine maßgeschneiderte E-Mail von Ihrer Fluggesellschaft erhalten? Diese stammt wahrscheinlich von Boxever. Das Unternehmen bietet Personalisierung mithilfe von künstlicher Intelligenz an. Sie haben auf der Website der Fluggesellschaft ein Auto gemietet? Die Transaktion wurde ziemlich sicher von CarTrawler, einer führenden Reisetechnologieplattform, bereitgestellt. Und wenn Sie sich ein Top-Mietwagenmodell gönnen, stammen dessen digitale Konnektivitätsmöglichkeiten wahrscheinlich von Cubic Telecom.

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Diese Unternehmen stammen nicht nur alle aus Irland, sie haben auch alle zu kritischen Zeitpunkten von Investitionen oder anderweitiger Unterstützung durch Enterprise Ireland profitiert – genau wie viele andere irische Unternehmen, die mittlerweile weltweite Marktführer sind.

Innovation und Partnerschaft fördern

In vielen Sektoren wie der Medizintechnik, der Informations- und Kommunikationstechnik und neu entstehenden Technologiebereichen treiben irische Unternehmen Innovationen voran und liefern Kunden rund um den Globus Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik.

Enterprise Ireland hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen, die kreative Lösungen benötigen, mit irischen Unternehmen zusammenzubringen, die hochmoderne Produkte und Dienstleistungen anbieten, und somit den internationalen Partnern den Zugang zu irischem Innovationsgeist zu ermöglichen.

Die Deutschen reisen gern und viel. Dabei ist immer häufiger Irland das Ziel. Die grüne Insel erfreut sich unter deutschen Reisenden großer Beliebtheit. So sind im Jahr 2018 die meisten europäischen Touristen in Irland aus Deutschland gekommen. Dazu passt, dass irische Unternehmen den digitalen Wandel im Reisesektor durch innovative Lösungen vorantreiben, die alle eines eint: Urlaubern das Planen und Reisen so angenehm wie möglich zu machen und zugleich Reiseanbietern dabei zu helfen zu verstehen, was ihre Kunden sich wünschen.

Enterprise Ireland hat für 2020 fünf Trends im Bereich TravelTech identifiziert, die das Potenzial haben, die Reisebranche nachhaltig zu verändern.

  1. Tech-Giganten haben den Reisesektor im Blick

Eine Mehrheit der Kunden ist im weltweiten Vergleich mit dem Buchungsprozess von Reisen unzufrieden. Ein Grund dafür: Ihrer Meinung nach müssen sie zu viele Webseiten besuchen, um geeignete Reiseangebote zu finden, die für sie relevant sind. Das haben nun auch Tech-Giganten wie Amazon und Google erkannt, die über viel Erfahrung kundenzentrierten Abläufen und personalisierten Services verfügen.

So testest Amazon im Rahmen einer Partnerschaft mit der indischen Bus-Ticketing-Plattform Redbus einen neuen und eigenen Service für Reisebuchungen. Google arbeitet derweil daran, die Sehnsüchte potenzieller Urlauber und mithilfe von zahlreichen Datensätzen ideale Reiseangebote zu gestalten. Ob sich die Tech-Giganten langfristig im Reisegeschäft halten können, wird die Zukunft zeigen. Eins ist aber bereits jetzt sicher: Da Amazon, Google und Co. viel in den Bereich TravelTech investieren, treiben sie den Fortschritt ihn ihm an.

  1. Airbnb steigt tiefer in den Reisesektor ein

Es gibt keinen Zweifel daran, dass für Airbnb mit seinem geplanten Börsengang im dritten Quartal 2020 ein großes Jahr bevorsteht. An der Börse angekommen, dürfte sich auch die Frage nach zusätzlichen Einnahmequellen stellen. Airbnb dürfte daher seinen Leistungskatalog ausweiten, bspw. durch das Angebot von Flügen und anderen Services. Investoren und Reisende, die von einer einfachen und nahtlosen Urlaubsplanung profitieren werden, werden sich freuen. Spannend wird darüber hinaus sein, wie sich andere Online-Portale, wie etwa Expedia und Booking verhalten und vielleicht sogar neu erfinden werden, um den Anschluss nicht zu verlieren – Fusionen nicht ausgeschlossen.

  1. Deep Tech beschleunigt den Wandel

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning wirbeln etablierte Geschäftsmodelle aller Wirtschaftszweige durcheinander. Auch die Reisebranche kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Viele Anbieter nutzen noch veraltete IT-Systeme, die das eigene Wachstum bremsen. Zugleich schrecken viele davor zurück, die notwendigen Investitionen in neue Software zu tätigen – sei es aus Sorge um die vermeintlich hohen Kosten oder weil sich alte und neue Systeme nur schwer integrieren lassen. Mittlerweile gibt es jedoch Anbieter innovativer Lösungen, unter anderem aus Irland, mit deren Hilfe die bestehenden System umgangen werden können und die Unternehmen so doch die Vorteile neuer TravelTech-Technologien zu nutzen, die das Kundenengagement, die Kosteneinsparungen und die Rentabilität vorantreiben.

  1. Zusatzservices lohnen sich

Die irische B2B TravelTech-Plattform CarTrawler hat erst kürzlich dargelegt, wie Zusatzservices, etwa das Vermieten von Autos, die Bilanzen von Fluggesellschaften weltweit aufgebessert haben. Diese Zusatzservices tragen mittlerweile fast elf Prozent zu den Gesamteinnahmen bei. Andere Reiseunternehmen sollten sich daran ein Beispiel nehmen und auch ihren Service um weitere Angebote ergänzen. Ein vergrößertes Produkt- und Serviceangebot ermöglicht potenziellen Kunden erst eine nahtlose Buchung und erhöht so die Kundenzufriedenheit, da sie nicht mehr bei verschiedenen Anbietern die für sich besten Angebote mühsam zusammentragen müssen.

  1. Der Kunde wird endlich König

Aufgrund des großen Wettbewerbs und der zahlreichen und ständig wachsenden Angebote auf dem Markt werden Kunden zukünftig bei Anbietern buchen, die ihnen die beste Kundenerfahrung bieten. Das heißt, dass ihnen ein nahtloser Buchungsprozess mit für sie interessanten Angeboten geboten werden muss. Reine Transaktion war gestern, die Zukunft heißt Interaktion! Customer First-Ansätze sollten für alle Reiseanbieter Standard sein, nur so können Sie die Loyalität ihrer Kunden langfristig gewinnen. Dazu gehören auch Gratisangebote, Rund-um-die-Uhr-Kundenservice sowie personalisierte Dienstleistungen.

Innovationen made in Ireland – mitten in München. Mit der Eröffnung seines zweiten Büros in Deutschland unterstreicht Enterprise Ireland die Schaffenskraft irischer Unternehmen und betont zugleich die Bedeutung der deutsch-irischen Beziehungen in Zeiten des Brexit. Zentral gelegen an der Ludwigstraße 8 und in direkter Nähe zum Hofgarten soll das neue Büro die deutsch-irischen Beziehungen in München und Süddeutschland vertiefen und weiter ausbauen.

Eröffnet wurde die neue Repräsentanz von der irischen Ministerin für Wirtschaft und Innovation, Heather Humphreys, Bayerns stellvertretendem Wirtschaftsminister, Roland Weigert, sowie dem Wirtschaftsreferenten der Stadt München, Clemens Baumgärtner.

In ihrer Eröffnungsrede hob Ministerin Humphreys die Bedeutung der deutsch-irischen Beziehungen in Zeiten des Brexits hervor: „Die Eröffnung des zweiten deutschen Büros von Enterprise Ireland in München spiegelt das Engagement der irischen Regierung wider, unsere Beziehungen noch weiter zu stärken, so dass beide Seiten profitieren.”

Staatssekretär Weigert betonte in seiner Ansprache die Bedeutung irischer Unternehmen für die Region: „15.000 Arbeitsplätze haben irische Unternehmen in den vergangenen Jahren in Deutschland bereits geschaffen, allein 2.500 davon in Bayern. Wir wünschen uns noch mehr irische Innovationen und Investitionen und freuen uns, dass der Grundstein dafür heute gelegt wurde.”

Investitionen irischer Unternehmen in Deutschland steigen

Die Bundesrepublik ist Irlands wichtigster Handelspartner innerhalb der Eurozone. Irische Unternehmen haben schon viel in für die deutsche Wirtschaft wichtige Schlüsselbranchen und Sektoren investiert, wie den High-Tech-Bau, die Agrartechnik, Life Sciences, digitale Technologien, den Bereich Druck und Verpackung und die Automobilindustrie – und wollen dies auch in Zukunft tun. So verkündeten gleich vier Unternehmen von der grünen Insel im Rahmen der Eröffnung neue Investitionen und Kooperationen in Deutschland:

So investiert Perigord Life Science Solutions in die Gründung seines vierten „Global Centre of Creative and Packaging Excellence” in Waldkirch bei Freiburg. Möglich ist dies durch eine strategische Partnerschaft mit dem Unternehmen Faller Packaging. Perigord plant, die eigene Mitarbeiterzahl und Präsenz in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen.

Meetingsbooker.com, ein Anbieter von Online-Buchungen von Tagungsräumen, schließt sich mit der dfv Mediengruppe zusammen. Im Januar 2020 startet die neue Buchungsplattform für Tagungen und Konferenzen in Deutschland.

Der weltweit führende Hersteller von Melk- und Stalleinrichtungen, Dairymaster aus Causeway, kündigte den Ausbau seines bayerischen Händlernetzes an, der durch eine Partnerschaft mit der Probst Agrartechnik GmbH und der Peter Schuster Melktechnik GmbH realisiert wird.

Das Unternehmen Dennison Trailers, Hersteller von hochwertigen Nutzfahrzeugen aus dem ostirischen Naas, gab bekannt, dass es 21 Spezialfahrgestelle an das Leutkircher Logistikunternehmen Thiedmann verkauft hat.

Irische Unternehmen zeigen, was sie können

Neben den Ankündigungen über neue Investitionen konnten sich die Gäste bei der Eröffnung vor Ort auch über die Erfolge bereits bestehender deutsch-irischer Kooperationen informieren.

So arbeitet Cubic Telecom seit diesem Jahr mit dem deutschen Elektrofahrzeughersteller e.GO zusammen. Der führende irische Anbieter von Connectivity Management-Systemen für die Automobil- und IoT-Industrie betreut auch mehrere andere deutsche Automobilkunden, wie Audi, Porsche und Volkswagen. Mit der Konnektivität auf Basis der PACE-Plattform von Cubic Telecom versorgt die Lösung weltweit über 2,5 Millionen vernetzte Fahrzeuge. Das Kernnetz von Cubic Telecom umfasst mehr als 180 Länder und Partnerschaften mit über 75 Mobilfunkbetreiber.

Taoglas ist ein führender Entwickler und Hersteller von Kommunikationsantennen für den globalen IoT-Markt. Die Antennen kommen in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz, wie etwa Automotive, Smart Energy, Smart Cities, Präzisionslandwirtschaft oder Healthcare. Das Unternehmen aus Dublin hat sich vom Komponentenlieferanten zum Komplettanbieter für das IoT der nächsten Generation entwickelt und verfügt über ein voll ausgestattetes Design-, Support- und Testzentrum in München.

Als Irlands größter Personaldienstleister vermittelt Cpl seit 28 Jahren Spezialisten in allen Bereichen – von der Pharma- bis zur Fondsbranche. Auch für die vom Fachkräftemangel betroffene deutsche Wirtschaft liefert Cpl erfolgreich Talente.

Außerdem bietet DX Compliance Solutions eine Software zur Überwachung von Geldwäschetransaktionen für B2B-Zahlungsunternehmen und Banken. In Deutschland betreiben die Iren Büros in Hamburg und München, von wo aus sie Kunden in ganz Deutschland betreuen. Im kommenden Jahr soll das Geschäft in Deutschland weiter ausgebaut werden. DX Compliance ist das einzige Unternehmen, das eine Schnittstelle zwischen dem System und dem Suspicious Activity Reporting Tool (GoAML) anbietet. Dies reduziert das Risiko von menschlichen Fehlern und einem SAR Backlog deutlich.

Deutsch-Irische Erfolgsgeschichte geht weiter

Die Bedeutung und der Umfang der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Irland werden in Zukunft zunehmen. Der Brexit und ungelöste globale Handelskonflikte machen Investitionen und den Warenaustausch zwischen den beiden Ländern besonders attraktiv. Dies unterstrich auch Eddie Goowdin, Manager Deutschland, Schweiz und Österreich bei Enterprise Ireland, in seinem Eröffnungs-Statement: „Deutschland ist unser wichtigster Handelspartner in der Eurozone und in der Zeit nach dem Brexit wird dies weiter an Bedeutung gewinnen, da wir irische Unternehmen vermehrt ermutigen, sich auf dem deutschen Markt zu etablieren und zu expandieren, um mehr zusammenzuarbeiten und Beschäftigung nach Deutschland zu bringen.”

„Mein Herz schlägt für Irland“ – oder besser: „Mein Herz schlägt dank Irland“. Denn 80 Prozent aller Stents stammen mittlerweile von der grünen Insel. Irland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Medtech-Standorte weltweit gemausert. Heute befinden sich dort 18 der 25 weltweit führenden Hersteller von Medizintechnik. Aber nicht nur Herz- und Gefäßkranke können sich auf die Erfahrung und Innovationskraft irischer Medtech-Experten verlassen: Mittlerweile kommen auch 75 Prozent der orthopädischen Knieprodukte und 50 Prozent der Beatmungsgeräte aus Irland. Kein Wunder also, dass die grüne Insel heute der zweitgrößte europäische Exporteur von Medizintechnik ist und komplexe Technologien, Produkte und Dienstleistungen für den Gesundheitssektor auch deutschen Unternehmen anbietet.

Doch was macht Medizintechnik made in Ireland so erfolgreich? Das Geheimrezept besteht aus der Kombination von Erfolgsgeschichte und Zukunftsdenken. Irlands Entwicklung zu einem der wichtigsten und weltweit anerkannten Kompetenzzentren der Medizintechnik basiert auf einer erfolgreichen Kollaboration: Industrie, Wissenschaft und staatlich geförderte Forschungszentren arbeiten wirksam zusammen und garantieren so höchste Qualitätsstandards.

Vom 18. bis 21. November kann sich jeder selbst davon überzeugen: Auf der Medica in Düsseldorf, der weltweit führenden Fachmesse für Gesundheitsthemen, präsentieren erfolgreiche irische Anbieter ihre neuen Entwicklungen. Zu finden sind sie in Halle 16 am Gemeinschaftstand A48 von Enterprise Ireland. Die Unternehmen zeigen vor Ort, wie Medtech-Hersteller und -Anwender von verlässlichen und agilen Partnern mit hochwertigen Services, fundiertem Knowhow sowie umfassender Erfahrung bei der Entwicklung komplexer Produkte profitieren.

Hohe Produktqualität und umfassende Services

Key Plastics, aus dem irischen County Wicklow, produziert individuelle Spritzgusslösungen im Metall- und Kunststoff-Bereich, unter anderem für Kunden aus der Medizintechnikbranche. Auf der Messe stellt der Medtech-Experte erstmals in Deutschland den Umbifunnel vor – ein neuartiges Gerät zur Entnahme von Nabelschnurblut. Ohne den Einsatz von Nadeln oder Spritzen wird das Blut gesammelt und etwa zur Bestimmung der Blutgruppe, für Gentests oder für Screenings auf eine mögliche Gerinnungsstörung genutzt. Der Umbifunnel ist deutlich verlässlicher als herkömmliche Methoden und senkt zudem die Gefahr von Infektionen durch Nadelstichverletzungen.

Advant Medical ist ein globaler Anbieter für Lösungen zur Entwicklung und Herstellung von Medizinprodukten der Klassen I, II und III. Das Kerngeschäft des Unternehmens umfasst die Segmente Additive Manufacturing (3D-Druck), Spritzguss- sowie Verpackungslösungen für Medizinprodukte. Ein fortschrittlicher Ansatz für Produktdesign, -entwicklung und -vermarktung gepaart mit integrierten Services rund um Fertigung und Qualitätsmanagement charakterisieren das Portfolio des Unternehmen.

Das erste und einzige wissenschaftlich geprüfte System zur luftbasierten Infektionskontrolle wurde von Novaerus entwickelt. Durch das klinisch getestete und patentierte „Air Plasma Field“ vernichten die Geräte des Herstellers unverzüglich Viren, Bakterien, flüchtige organische Verbindungen sowie Gerüche in der Luft. Die nicht-chemischen Luftdesinfektionseinheiten sind für die schnelle Beseitigung von Erregern an Orten mit hohem Infektionsrisiko konzipiert – dazu zählen Operationssäle, Intensivstationen und Notaufnahmen.

Fleming Medical bietet ein breites Sortiment an medizinischen Geräten, Diagnostikhilfen und medizinischem Verbrauchsmaterial für Krankenhäuser, Pflegeheime, Hausarztpraxen, Notfalldienste sowie Einrichtungen der Grund- und Gemeindepflege. Das Unternehmen ist damit ein idealer Partner hinsichtlich der Patientenversorgung. Darüber hinaus liefert der irische Hersteller eine umfangreiche Auswahl an OTC-Waren an Apotheken und Großhändler im In- und Ausland. Neben der hochwertigen Produktpalette umfasst das Leistungspaket auch Schulungen für Apothekenmitarbeite sowie Services und Wartungen.

Lösungen mit Anwenderbezug und dem Blick für Details

Profilo Smart unterstützt Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, mit Lösungen, die einem Grundgedanken folgen: Die Umwelt sollte sich an den Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Die Produkte des Herstellers werden im Bad-, Waschbecken-, Dusch- und Toilettenbereich angewendet.

Habitus Posture präsentiert den ersten klinisch getesteten Haltungssensor auf dem Markt. Die Mobile App und das Corporate Dashboard ermöglichen es, eine schlechte Körperhaltung aufseiten der Nutzer zu korrigieren und die damit verbundenen Gesundheitsbeschwerden zu verringern.

Eine Einführung in den irischen Medtech-Sektor erhalten Sie hier.

Irische Unternehmen der Branche zeigen sich auf der weltgrößten Pharmamesse

Klein, aber oho: Irland hat mit einer Bevölkerung von 4,5 Millionen nur wenig mehr Einwohner als Rom; die grüne Insel hat sich nichtsdestotrotz zu einem der führenden Standorte für die Pharmaindustrie weltweit entwickelt. Zehn der Zehn weltweit größten Pharmakonzerne verfügen über eine Produktionsstätte in Irland. Auch in Sachen Exporte stehen die Iren anderen Ländern in nichts nach: Auf den größten Nettoexporteur von Arzneimitteln in der EU entfallen 50 Prozent aller Exporte. Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann! –auf der weltweit größten Pharmamesse, der CPhI Worldwide 2019, die vom 5. bis 7. November in Frankfurt am Main stattfindet, präsentieren sich am „Irland-Pavillion“ 80N80 von Enterprise Ireland irische Firmen mit ihren Produkt- und Dienstleistungsangeboten.

An dem Stand können sich Pharma- und Chemieunternehmen zum Beispiel über e-ConnX von EviView informieren. Mit der Software lässt sich das Lean Management von Firmen optimieren. Die Technologie wird kontinuierlich weiterentwickelt und lässt nun auch das Management der Gesamtanlagen-effektivität und Ressourcenplanung sowie ‑terminierung zu. EviView hat bereits eine starke Präsenz in Polen und konzentriert sich aktuell auf die Märkte Deutschland, Tschechien und Schweiz.

Außerdem vertreten ist FivePharma, ein internationaler Dienstleister für die Pharmaindustrie und das Gesundheitswesen. Die Kerndienstleistungen liegen in den Bereichen Auditing, Training, Beratung und Regulierung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Leistungen in der EU an, wie beispielsweise den Qualified Person Service und unterstützt seine Kunden beim Import von Prüfpräperaten und zugelassenen Medikamenten.

Irische Zulieferer von Medizinprodukten

Der globale Zulieferer A&C produziert Arzneiträgerstoffe, Puffer, Prozesslösungen und ausgewählte Arzneistoffe für die Pharmaindustrie. A&C bietet seinen Kunden aus den Segmenten Pharmazie und Biopharmazie eine Reihe von Dienstleistungen und individuellen Services. So entwickelt das Unternehmen zum Beispiel Inhaltsstoffe, stellt Produkte her und verpackt diese anschließend. Aus dem neuen und hochmodernen Werk in Irland kommen unter anderem Reinigungslösungen und Wasser für Injektionen.

Micro-Bio ist ein GMP-Hersteller von hochreinen, multikompendialen Natriumhydroxid- und Salzsäurelösungen. Als Primärhersteller, der Membranzellenelektrolyse einsetzt, hat das Unternehmen mit Sitz in Fermoy die volle Transparenz der Lieferkette bis zu seinen Kunden. Der Qualitätsanspruch und Kundenservice der Firma sowie das erweiterte Angebot, das seit kurzem auch Lösungen in der Konzentration von bis zu 50 Prozent umfasst, macht die Firma zu einem geschätzten Partner in der Biopharmaindustrie in Irland und international.

TopChem Pharmaceuticals hat sich auf die Herstellung des Arzneimittels Bretylium Tosylate spezialisiert und ist dessen exklusiver Lieferant. Das Medikament ist für die Behandlung von lebensbedrohlichen ventrikulären Arrhythmien gedacht, die auf eine Erstbehandlung nicht ansprechen. Bretylium Tosylate hat jüngst die US-Zulassung erhalten.

Optimiertes Supply Chain Management

Die National Chemical Company hat über 50 Jahre Erfahrung bei der Beschaffung und Lieferung von pharmazeutischen Rohstoffen. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Lieferkette hinsichtlich der Entwicklung von Arzneistoffen und Medikamenten zu optimieren. Die National Chemical Company ist Mitglied von PlusChem, einem internationalen Netzwerk von Distributoren, die sich insbesondere auf Spezial- und Feinchemikalien spezialisiert haben.

Durch die Digitalisierung der Lieferkette will Perigord die Unternehmen seiner weltweiten Kunden transformieren. Von den Standorten in Europa (Irland und Deutschland), Nordamerika, Asien und Neuseeland aus unterstützt Perigord Life Science-Unternehmen bei der Konzeption, Verwaltung und Bereitstellung ihrer Verpackungen, Marketingkommunikation und digitaler Assets.

Pflegeprodukte aus Irland

In einer vollintegrierten Produktionsstätte in Dundalk im nördlichen Irland stellt Ovelle Pharmaceuticals spezielle dermatologische Hautpflegeprodukte her. Der führende Anbieter in dem Segment ist unter anderem durch seine Marken Ovelle und Elave bekannt. Das Portfolio umfasst Pflegeprodukte für Babyhaut und Gesicht, Sonnenschutz-Produkte und Emollientia sowie pharmazeutische Präparate.

Neueste Technologie, höchste Qualität und irische Geselligkeit

Besuchen Sie den „Irland-Pavillon“ 80N80 während der CPhI Worldwide 2019. Dort erfahren Sie wie Sie von der Expertise irischer Pharmaunternehmen profitieren können. Sie erhalten außerdem eine Einladung zu einem irischen Abend inklusive landestypischer Getränke und Musik.

 

 

Enterprise Ireland präsentiert auf der Agritechnica 2019 Innovationen der Agrartechnik made in Ireland

Cloud-Technologie bei der Nutztierfütterung sowie intelligente Düngemittel- und Kalkstreuung: Digitalisierung und künstliche Intelligenz haben längst Einzug in die Landwirtschaft gehalten und revolutionieren auch hier Prozesse und Maschinen. Und Irland, die grüne Insel im Nordwesten Europas, ist ganz vorne mit dabei, wenn es um Innovationen im Agrartechniksektor geht. Das Land steht heute für ökonomische Kraft und Innovationen aus verschiedenen Branchen, unter anderem aus der Landwirtschaft.

Irische Agrartechnik und -erzeugnisse finden weltweit Interessenten und Abnehmer. Das zeigt ein Blick auf die nüchternen Zahlen: Während die Landwirtschaft nur zwei Prozent zum irischen Bruttoinlandsprodukt beiträgt, liegt ihr Anteil an Irlands Exporten bei über zehn Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland trägt der Agrarsektor weniger als sechs Prozent zu den Exporten bei.

Irische Agrartechnik-Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Ideenreichtum, wenn es darum geht Motorleistungen und Arbeitsgeschwindigkeiten zu erhöhen, Prozesse in der Landwirtschaft zu vereinfachen und Erträge zu steigern – und diese Innovationen auch weltweit zu vermarkten. Was die Unternehmen zu bieten haben, erfahren interessierte Besucher vom 10. bis 16. November auf der Agritechnica 2019 in Hannover. Dort sind sie in Halle 25 am Gemeinschaftsstand E05 von Enterprise Ireland zu finden.

Breitgefächertes Produktsortiment für die Landwirtschaft

Bei KEENAN erfahren interessierte Besucher, wie eine Cloud dabei hilft, das Füttern von Kühen und Schweinen zu optimieren. Mithilfe des InTouch werden Mischwagen per Telematik mit einem Rechenzentrum im irischen County Carlow verbunden. Durch den ständigen Datenaustausch können Futtermischungen ferneingestellt werden, was zur Optimierung der Milchproduktion und des Ertrags beiträgt. Das InTouch-Angebot beinhaltet außerdem qualifizierte Berater, die Landwirte vor Ort unterstützen.

Beim Thema Heuwenden hat ein irisches Familienunternehmen großen Erfindergeist bewiesen. Der vielfach unter widrigen Bedingungen getestete Supercrop1 von Acres Machinery spart Zeit und Kosten beim Heuwenden, indem er mehrere Funktionen vereint. Der Schwader des preisgekrönten Landmaschinenproduzenten aus Roscommon ist modular zusammenstellbar und lässt sich so problemlos an die individuellen Wünsche der Kunden anpassen.

Auch die Ausstreuung von Saatgut auf dem Feld bot nach Ansicht der Agrartechniker bei Samco Optimierungspotenzial. Daher entwickelten die Experten aus Limerick eine neue Sämaschine, die über mehrere Jahre hinweg auf verschiedenen Bodenarten in ganz Europa getestet und optimiert wurde. Das Besondere: Nachdem die Maschine die Höhenunterschiede des Bodens mit einer Vorderwalze ausgeglichen hat, sät sie das Saatgut aus und besprüht dann den Boden mit einem Vorauflaufherbizid. Anschließend legt die Sämaschine eine dünne Schicht aus biologisch abbaubaren Kunststofffilm aus eigener Produktion über das Saatbett. So werden die Jungpflanzen vor Spätfrost geschützt, die Bodentemperatur erhöht und infolgedessen der Ertrag pro Hektar maximiert.

Nachhaltigkeit und Effizienz bei der Feldbestellung

Auch die Verteilung von Dünger und Kalk auf dem Feld wird durch eine Entwicklung made in Ireland in Zukunft effizienter und leichter. Der Isocan Mengenregler von Agri-Spread International hat die Streumengenregelungstechnologie weit nach vorne gebracht. Mit über 50 Jahren Erfahrung in der Agrartechnikbranche arbeitet das Unternehmen aus Ballyhaunis stetig an der Verbesserung der eigenen und der Entwicklung neuer Produkte. Das Ziel dabei ist klar: die Marktführerschaft im Bereich der Düngemittel- und Kalkstreuung.

Ein weiteres Beispiel für den Ideenreichtum und die Innovationskraft irischer Agrartechnik-Experten ist Granning Axles. Der Betrieb stellt seit mehr als 30 Jahren Trommel-, Scheibenbrems- und Lenkachsen für Land- und andere Maschinen her und verfügt über ein großes Knowhow im Bereich Engineering. Die neue hydropneumatische Federung hält mithilfe eines Steuersystems eine konstante Fahrhöhe unabhängig von der Fahrzeuglast aufrecht. Die Vorteile sind mehr Stabilität in unebenem Gelände und verbesserte Kontrolle über das Fahrzeug bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Kurvenfahrten. Die Produkte sind modular aufgebaut und können so entsprechend steigender Anforderungen des Kunden wachsen.

Beim Thema Nachhaltigkeit präsentiert Bridgeway unter anderem mit den so genannten Weed Lickers einen umweltfreundlichen Weg, Unkraut zu bekämpfen. Mit dem Concrete Washout hat der Agrartechnik-Anbieter aus Shannonbridge außerdem eine Lösung für die Behandlung von schädlichem Abwasser im Portfolio. Bridgeway stellt darüber hinaus Gerätschaften für unterschiedliche landwirtschaftliche Zwecke bereit, darunter Rasenlüfter, Konditionierer, Rundballenabwickler, Ballentransporter, Anhänger, Pflüge, Düngestreuer, Rübenhäcksler und Technologien für die Steigerung des Tierwohls.

Innovationen aus Irland für die Welt

Irlands Innovationskraft ist noch lange nicht erschöpft. Die Erfahrung und der Erfindergeist irischer Agrartechnik-Experten sind in Zeiten großer Herausforderungen in der Landwirtschaft weltweit von großer Bedeutung, denn sie helfen dabei, die Produktion von Lebensmitteln nachhaltiger und effizienter zu machen und so die Lebensmittelversorgung für eine wachsende Weltbevölkerung zu gewährleisten.

 

Enterprise Ireland lädt internationale Top-Führungskräfte und Experten zum Austausch ein

Am 10. Oktober findet die zweijährliche Med in Ireland in Dublin statt. Einen Tag lang diskutieren über 800 Teilnehmer, darunter irische und internationale Unternehmen aus 40 Ländern im Bereich Medizintechnik und Gesundheitswesen, wie Irland die Zukunft des Gesundheitswesens verändert. Durch das Ökosystem aus Industrie, Wissenschaft, staatlich geförderten Forschungszentren und Behörden hat die Insel eine enorme Innovationskraft entwickelt und sich den Ruf eines weltweit anerkannten Standortes für Medizintechnik erarbeitet. Aktuelle Zahlen untermauern diese Entwicklung: Irland ist der zweitgrößte Exporteur von Medizinprodukten in Europa und führt jedes Jahr Waren im Wert von 12,6 Milliarden Euro in hundert Länder aus. Die irischen Unternehmen Aerogen, Critical Healthcare und Vitalograph, die bereits auf dem deutschen Markt vertreten sind, verdeutlichen diese Innovationskraft. Ihr gemeinsames Ziel: Sie wollen weltweit das Wohl der Patienten verbessern.

Sanfte Medikamentengabe dank Verneblungstechnologie von Aerogen

Viele Jahre wurden Medikamente wie Antibiotika oder bronchenerweiternde Substanzen auf der Intensivstation und im OP mithilfe von Beatmungsgeräten und Ultraschallverneblern verabreicht. Der Nachteil von Beatmungsgeräten: Die Tröpfchen sind oft sehr groß und werden vom Patienten als unangenehm empfunden. Zudem beschlägt der Beatmungsschlauch, und das Gerät ist sehr laut. Ultraschallvernebler dagegen bringen den Nachteil, dass sie kompliziert in der Anwendung sind und der Zusammenbau zeitaufwändig.

Der Vorteil der Vibronic-Technologie des irischen Unternehmens Aerogen: Die vibrierende Membran verwandelt flüssige Medikamente in einen feinen Nebel, so dass sie sich schonend und effizient in die Lunge der Patienten verabreichen lassen. Das bedeutet, dass Patienten weniger lange beatmet werden müssen. Zudem ist das Aerogen-Gerät klein, handlich und innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Weitere Vorteile sind die schnellere Wirkung der Medikamente sowie die deutlich kleinere Tröpfchengröße im Vergleich zu anderen Geräten und Technologien. Produkte von Aerogen spielen bereits in 75 Ländern weltweit eine wichtige Rolle in Notaufnahmen und auf Intensivstationen. 2017 wurde im nordrhein-westfälischen Ratingen der erste Standort in Deutschland eröffnet, um neben dem deutschen Markt das Europageschäft voranzutreiben.

Critical Healthcare erleichtert die umfassende Notfallversorgung

Critical Healthcare stattet Krankenhäuser, Kliniken und Rettungsdienste wie die Feuerwehr und Krankenwagen mit einem hochwertigen Sortiment für die medizinische Notfallbehandlung von Patienten aus. Zudem werden Patienten, beispielsweise in Notaufnahmen, mit vom Arzt verschriebenen medizinischen Produkten versorgt, ohne dass ein weiterer Anbieter einbezogen werden muss. Zudem soll die Bereitstellung der hochwertigsten verfügbaren Produkte dazu beitragen, die Genesungszeit der Patienten zu verkürzen. Unter dem Namen DuraMedic hat Critical Healthcare auch ein eigenes Sortiment auf den Markt gebracht. Darunter MediQuilt, eine patentierte und wiederverwendbare Decke mit Einwegbezug. Somit kann sie sowohl als Sichtschutz für den Patienten, als auch im Krankenwagen verwendet werden. Seit Januar 2019 ist Critical Healthcare auf dem deutschen Markt vertreten.

Hustenaufzeichnungssystem von Vitalograph verkürzt Medikamentenstudien

Husten ist eines der häufigsten Symptome, mit denen Patienten zum Arzt gehen. Damit Pharmaunternehmen feststellen können, wie ihre Medikamente wirken, müssen sie die Hustenfrequenz innerhalb eines bestimmten Zeitraumes objektiv erfassen. Dauerte die Analyse und Auswertung einer 24-stündigen Aufzeichnung bislang eine Woche, verkürzt der VitaloJAK von Vitalograph diese auf rund eine Stunde. Pharmaunternehmen können ihre Medikamente somit schneller auf den Markt bringen. Neben dem VitaloJAK stellt das Unternehmen Geräte für Lungenfunktionstests und EKGs her.

Vitalograph hat bereits mit vielen großen Pharmaunternehmen in der Allgemein-, Arbeits- und Sportmedizin, in Krankenhäusern, in der Notfallversorgung, beim Asthma- und COPD-Management sowie in klinischen Studien im Zusammenhang mit der Zulassung von neuen Medikamenten zusammengearbeitet. Durch autorisierte Vertriebspartner ist Vitalograph bereits in 113 Ländern vertreten, darunter mit einer eigenen Gesellschaft in Hamburg.