Irische Medizintechnikunternehmen sind bestens mit den komplexen Bestimmungen vertraut, denen das Gesundheitswesen unterliegt und halten diese stets ein.

Ihre Erfahrung haben die Unternehmen in der Zusammenarbeit mit internationalen Konzernen erworben, die seit über 25 Jahren verstärkt im Land investieren.

Achtzehn der 25 führenden Medizintechnikunternehmen sind in Irland vertreten, darunter Boston Scientific, Abbott und Johnson & Johnson. Außerdem ist Irland mit einem Exportvolumen von 12,5 Milliarden Euro Europas zweitgrößter Exporteur medizinischer Produkte.

Der Medizintechniksektor in Irland hat sich von 50 Unternehmen in den frühen 1990ern zu einem der wichtigsten aufstrebenden Medizintechnikzentren mit 300 Unternehmen entwickelt. Nirgendwo in Europa ist der Anteil der Beschäftigten in der Medizintechnik (derzeit ca. 38.000) an der Bevölkerung so hoch wie in Irland. Mit über 200 Unternehmen und 6.500 Beschäftigten nehmen einheimische Unternehmen eine tragende Rolle in diesem Bereich ein. Innovative, dynamische Firmen aus Irland entwickeln, fertigen und vertreiben komplexe Technologien, Produkte und Dienstleistungen für den Weltmarkt.

Mit den stetig steigenden Direktinvestitionen aus dem Ausland haben sich während der letzten Jahre mehr und mehr irische Unternehmen als Lieferanten für internationale Großkonzerne etabliert. Hierbei handelt es sich zu einem großen Teil um Unternehmen, die ursprünglich aus der Feinwerktechnik stammen und sich auf Medizintechnik spezialisiert haben. Mit ihren herausragenden Fähigkeiten erfüllen sie stets die Erwartungen ihrer Kunden sowie die regulatorischen Anforderungen – insbesondere die der FDA und der Europäischen Kommission.

Auch bei der Einhaltung nicht obligatorischer Branchenstandards, wie jenen der European Respiratory Society, sind irische Unternehmen führend.

Diese Einhaltung von Bestimmungen, Normen und Standards ist besonders vor dem Hintergrund des Brexit von Bedeutung. Irland bietet Unternehmen, die in den verbleibenden 27 Ländern der Union tätig sind, Sicherheit und Klarheit hinsichtlich Zulassung und Vermarktung. Beispielsweise können irische Unternehmen Kunden bei der Einhaltung der neuen Medizinprodukteverordnung sowie der ebenfalls neuen Verordnung für In-vitro-Diagnostika der EU behilflich sein, auf deren Einhaltung sich Unternehmen bis 2020 bzw. 2022 vorbereiten müssen.

Entscheidend für den Erfolg des weltweit gelobten irischen Medizintechniksektors sind Zusammenarbeit und aktiver Austausch von Know-how. Die Orientierung weg von der reinen Fertigung hin zu Forschung und Entwicklung geht mit einer engen Zusammenarbeit zahlreicher unterschiedlicher Partner einher. Hierzu zählen Universitäten, Krankenhäuser, Fertigungsunternehmen und Behörden.

Gemeinsam mit Forschungspartnern und Krankenhäusern arbeitet Enterprise Ireland am Ausbau des irischen Medizintechniksektors. Hierbei setzen wir vor allem auf:

  • Marktorientierte Technologiezentren für Bereiche wie Connected Health und fortschrittliche Fertigung
  • Health Innovation Hub Ireland, ein Zusammenschluss von Ärzten, Wissenschaftlern, Innovatoren und Unternehmern aus ganz Irland, die sich gemeinsam für Innovation und Vermarktung im Gesundheitswesen einsetzen
  • Technologie-Gateways, die für die Verbreitung von Branchenkenntnissen bei technologischen Institutionen im ganzen Land sorgen und praktisch marktbereite Lösungen in Bereichen wie Entwicklung, Technik, Fertigung und Diagnose bereitstellen
  • BioInnovate Ireland, ein Schulungsprogramm zum Thema Innovation in der Medizintechnik, bei dem Vertreter von Hochschulen sowie Ärzte und Branchenexperten gemeinsam neuartige Technologien für den Einsatz in der Medizin entwickeln

Dank des einzigartigen Geschäftsumfelds in Irland stehen irische Unternehmen an der Spitze des weltweiten Fortschritts in der Medizintechnik und wichtige Innovatoren aus Industrie und Wissenschaft sind hier leicht zugänglich.