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Enterprise Ireland: Regierungsbehörde und Fintech-Powerhouse

Eoin Fitzgerald, Senior Development Advisor für den Fintech-Sektor bei Enterprise Ireland, erklärt, warum Fintech-Investoren genau beobachten sollten, worin die Regierungsbehörde investiert.

Enterprise Ireland ist wahrscheinlich der größte Fintech-Investor, von dem Sie noch nie gehört haben. Während Y Combinator eine Start-up-Maschine sein mag, ist Enterprise Ireland ist eine Fintech-Fabrik.

Die irische Regierungsbehörde, die irische Unternehmen unterstützt, international erfolgreich zu agieren und zu wachsen, ist auch einer der größten und erfolgreichsten Fintech-Investoren der Welt.

Enterprise Ireland hilft mehr als 1.500 Unternehmen aktiv und zu jedem Zeitpunkt durch Kapitalbeteiligungen – großen und kleinen Unternehmen aus nahezu allen Branchen ebenso wie sogenannten „High Potential Start-Ups“ (HPSUs).

Im vergangenen Jahr hat Enterprise Ireland mehr als 30 Millionen Euro in über 200 Unternehmen investiert, darunter 90 HPSUs.

Eoin Fitzgerald, Senior Development Advisor für den Fintech-Bereich bei Enterprise Ireland.

Einige der von Enterprise Ireland unterstützten Unternehmen sind reine Finanzdienstleister, andere konzentrieren sich auf den Verkauf von ICT-Lösungen für Finanzdienstleister. Über 200 sind Fintechs, und ungefähr die Hälfte davon Start-ups.

Zweitwichtigster Fintech-Investor der Welt war Enterprise Ireland mit 23 Beteiligungen.

Damit steht die Behörde vor profilierten Playern wie Digital Currency Group und Accel Partners, die jeweils 19 Unternehmen unterstützten, oder bekannten Silicon-Valley-Akteuren wie 500 Startups (17) und Risikokapital-Titanen wie Sequoia (15).

Während sich andere Investoren ausschließlich auf Finanz- und Umsatzzahlen konzentrieren, geht es uns als staatlicher Institution in erster Linie um Jobwachstum. Doch selbstverständlich schließen sich diese beiden Ziele nicht aus.

Sie sind vielmehr zwei Seiten derselben Medaille. Das lässt sich auch gut an den Treffer- und Erfolgsquoten von Enterprise Ireland sehen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren liegt der ROI für Fintech bei uns deutlich über dem Branchenschnitt.

Es begann mit Fexco

Wir blicken auf langjährige Erfahrungen zurück: Alles begann mit dem ersten irischen Fintech, einem Unternehmen für internationale Zahlungen, das 1981 gegründet wurde: Fexco.

Heute bietet das Fintech-Expertenteam von Enterprise Ireland allen Unternehmen der Branche – vom Zwei-Mann-Start-up bis zum wachsenden 500-Mitarbeiter-Unternehmen – ein konkurrenzlos umfassendes Wissen.

Dahinter steckt derselbe ganzheitliche Ansatz, den Enterprise Ireland bei irischen Lebensmitteln verfolgt, die seit vielen Jahren weltweit für ihre erstklassige Qualität geschätzt werden.

Zudem wird die irische Fintech-Exzellenz international immer bekannter, wobei Enterprise Ireland eine aktive, zentrale Rolle spielt.  Zu den Aktivitäten gehören dabei sowohl Beiträge zur nationalen Politik durch Tools wie IFS2020, Irlands „gesamtstaatlichem Ansatz“ zur Förderung des Wachstums im Finanzdienstleistungssektor als auch aktive Beteiligungen an vielversprechenden Fintechs.

2017 erzielte das Fintech-Portfolio ein Umsatzvolumen von einer Milliarde Euro.

Im Jahr 2017 erwirtschaftete das Enterprise-Ireland-Portfolio mit mehr als 200 Fintech-Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro: Eine riesige Erfolgsgeschichte für Irland, die aber längst nicht so bekannt ist, wie sie sein sollte.  Fintech-Investoren aus der ganzen Welt sollten wissen, dass die Unterstützung ihres Unternehmens durch Enterprise Ireland ein Gütesiegel für sie ist.

Ein solches Unternehmen ist zwangsläufig international ausgerichtet und erobert bereits frühzeitig weltweit die Märkte.

Außerdem verschafft die umfangreiche Erfahrung von Enterprise Ireland bei Geschäftsverhandlungen einen klaren Vorteil.

Normalerweise schließen Venture-Capital-Investoren zwei oder drei Fintech-Deals pro Jahr ab. Im Vergleich hierzu haben die großen Player der Branche, wie 500 Startups oder Y Combinator, zwischen 2014 und 2017 jeweils 105 bzw. 102 Abschlüsse getätigt. Enterprise Ireland war an 85 von ihnen beteiligt.

Was spricht in Sachen Fintech für Irland?

Was macht ein kleines Land wie Irland, das gerade mal 4,5 Millionen Einwohner hat, zum perfekten Standort für Fintechs?  Es ist das einzigartige Zusammenspiel bester Voraussetzungen.

Zum einen profitiert der irische Fintech-Sektor von einer außerordentlichen Kultur der Zusammenarbeit. Ungewöhnlich für unternehmerische Ökosysteme beinhaltet dieser kollaborative Ansatz signifikante staatliche und behördliche Förderungen: Das Thema Fintech hat nationale Priorität.

Große Namen in Technologie und globalen Finanzdienstleistungen

Irland profitiert auch von der außergewöhnlichen Zusammenstellung internationaler Akteure. Hier finden sich neun der Top-10-Technologieunternehmen der Welt, unter anderem Facebook, Google und Amazon. Dieses ist die „Tech“-Seite.

Irland ist darüber hinaus Heimat für einige der größten Namen globaler Finanzdienstleistungen – von Bank of America Merill Lynch bis Barclays und Sumitomo Mitsui. Irland ist der viertgrößte Exporteur von Finanzdienstleistungen weltweit. Das ist die „Fin“-Seite.

Alle diese internationalen Technologie- und Finanzdienstleistungsunternehmen sitzen zwar in Irland, konkurrieren hier aber nicht um Kunden. Das ermöglicht eine außergewöhnlich enge Zusammenarbeit.

Irische Fintechs können so Fachwissen erwerben, wie es sonst nicht möglich ist. Viele irische Fintech- und Regtech-Gründer kennen die schwierigen und wichtigen Themen der Branche, da sie zuvor Führungspositionen bei großen Playern innehatten.

Enterprise Ireland unterstützt sie aktiv. Wir wollen nicht im Aufsichtsrat von Beteiligungsgesellschaften sitzen. Wir sind auch nicht, wie andere Investoren, vom üblichen Renditestreben getrieben. Wir möchten vor allem erfolgreichen, aufstrebenden, internationalen Unternehmen zur Seite stehen.

Das ist unser tägliches Geschäft. Keine andere Organisation auf der Welt fördert den Erfolg von Fintechs wie Enterprise Ireland.  Y Combinator mag eine Start-up-Maschine sein. Enterprise Ireland ist eine Fintech-Fabrik.

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