Aufgrund seines besonderen Fokus auf stete Verbesserungen, Entwicklung sowie neue und innovative Arbeitsweisen könnte Ardmac in vielerlei Hinsicht als Start-up durchgehen. Dabei ist das Unternehmen mittlerweile ein erfahrener internationaler Bauspezialist.

Nachdem sich Ardmac in den vergangenen vier Jahrzehnten als Experte im Baugewerbe etabliert hat – vor allem weil das Unternehmen Kundenerwartungen stets erfüllen oder sogar übertreffen konnte – liegt das Augenmerk nun vor allem auf den Perspektiven für die Zukunft. Von der täglichen Verbesserung der Betriebsabläufe bis zur Schaffung sinnvoller Innovationen, die Kunden Mehrwerte bieten: Ardmac arbeitet kontinuierlich daran, mit dem sich schnell wandelnden Umfeld zu wachsen.

Laut Chief Executive Ronan Quinn ist es Ziel des Unternehmens, Exzellenz als Standard zu bieten.

„Unsere Mission ist es, durch stete Investitionen in die besten Mitarbeiter, Technologien und Prozesse immer die ultimative Lösung für qualitativ hochwertige Arbeitsumgebungen bereitzustellen. Wir wollen ein Unternehmen schaffen, das finanziell gut aufgestellt mit Integrität agiert und auf internationaler Ebene führend in der Bereitstellung komplexer Bauprojekte ist“, erklärt er.

Das Unternehmen führt Spezialbauarbeiten für Reinräume und Rechenzentren sowie für gewerbliche Innenausstattungen durch. Zudem plant Ardmac Bauprojekte weltweit und profitiert von der Zusammenarbeit mit führenden Pharma- sowie Technologieunternehmen.

„Die Kooperation mit führenden multinationalen Unternehmen hat uns zu einem Weltklasseunternehmen gemacht und es uns ermöglicht, uns über verschiedene Branchen und geografische Gebiete hinweg zu entwickeln“, erklärt Quinn.

„Mit unserem Hauptsitz in Irland, Regionalbüros in Großbritannien und Belgien und unseren 289 Mitarbeitern haben wir im Jahr 2017 einen Umsatz von 107 Millionen Euro erzielt.  In diesem Jahr verfolgen wir ein Umsatzziel von 147 Millionen Euro. Aktuell befinden wir uns auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Alle unsere Geschäftsbereiche bieten  großartige Möglichkeiten und wachsen stetig.“

Er fügt hinzu, dass sich die besondere Unternehmenskultur dadurch zeigt, dass 65 der insgesamt 285 Mitarbeiter seit über einem Jahrzehnt bei Ardmac arbeiten. Diese Beständigkeit spielt auch bei der Einstellungsstrategie eine wichtige Rolle.

„Wir suchen derzeit in allen Bereichen neue Mitarbeiter und erwarten, dass die Gesamtzahl unserer Mitarbeiter bis Ende des Jahres bei ungefähr 340 liegen wird.  Bei Ardmac geht es um Menschen. Wir glauben an den Aufbau langfristiger Beziehungen sowohl mit unseren Kunden als auch mit unseren Mitarbeitern.“

Großes Lob von glücklichen Partnern

Ein Beispiel für das Wachstum des regionalen Geschäfts ist der in Manchester ansässige britische Inneneinrichtungsgeschäftzweig, der von Managing Director Andrew Winstanley geleitet wird.

Winstanley beschreibt die jüngsten Projekte im Nordwesten Englands wie folgt: „Wir haben Installationsprojekte für Zenith Vehicle Solutions in Leeds fertiggestellt und arbeiten jetzt an bedeutenden Projekten am 101 Barbirolli Square und City Tower in Manchester, am Exchange Quay, bei Handelsbanken und Procter & Gamble.”

Lob für seine Projektaktivitäten im Nordwesten erhält Ardmac auch von Terry Jones von BDO aus Leeds, wo das Unternehmen ebenfalls eine hochmoderne Umrüstung durchgeführt hat. Jones kommentiert: „Das Ardmac-Team hat sich wirklich Zeit genommen, unsere Geschäftsanforderungen und besonderen Bedürfnisse zu verstehen. Sie waren einfallsreich, kreativ und immer voller Energie, um Probleme zu lösen. Wir wissen die Zeit, die sich das Team von Ardmac für uns genommen hat, um eng mit uns zusammenzuarbeiten, wirklich sehr zu schätzen: Gemeinsam haben wir einen individuellen Projektplan erstellt und ein Design entwickelt, die zur Fertigstellung unseres fantastischen neuen Büros in Leeds beigetragen haben.“

Nach dem Abschluss großer Projekte ruht sich niemand bei Ardmac auf seinen Lorbeeren aus. Quinn erklärt:

„Die Erwartungen sind hoch. Die steten Herausforderungen, vor die uns unsere Kunden stellen, motivieren uns, innovativ zu bleiben und unsere Kultur kontinuierlicher Verbesserung voranzutreiben. Wir sind Vorreiter der ,Lean-Construction‘-Initiative und haben jüngst die Projektplanungstechniken von ,Last Planner‘ an allen unseren Standorten eingeführt.“

Innovative Projektabwicklungsmodelle

Quinn fügt hinzu: „Es ist auch ermutigend zu sehen, dass Kunden verschiedene Beschaffungsmodelle einführen, beispielsweise das Modell der „integrierten Projektabwicklung“ (Integrated Project Delivery; IPD). IPD bietet eine frühzeitige Zusammenarbeit von Gestaltungs-, Entwicklungs- und Konstruktionsspezialisten, indem die Talente und Erkenntnisse aller Beteiligten genutzt und die Verantwortlichkeiten zwischen den Teammitgliedern geteilt werden. Das bedeutet gleichzeitig eine Aufteilung der Chancen und Risiken.“

„Wir arbeiten im Moment an zwei IPD-Projekten und durch die gemeinsamen Ziele und die Zusammenarbeit im Team stellen wir fest, dass sich die Projektdauer verkürzt und die kommerziellen, Sicherheits- und Qualitätsaspekte der Projekte verbessern. Mehrwerte zu erzielen, bringt allen Beteiligten größeren Nutzen.“

Hierdurch kann Ardmac sogar noch stärkere Partnerschaften mit seinem multinationalen Kundenstamm und darüber hinaus schaffen.

 

Die firmentypische Bereitstellung von Projekten namens  „Kirby Way“ hat der Kirby Group Engineering seit mehr als einem halben Jahrhundert in Irland, Großbritannien und Kontinentaleuropa kontinuierlich auszubauen. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen seinen Jahresumsatz so auf derzeit 167 Millionen Euro verdreifachen.

Kirby wurde im Jahr 1964 gegründet und bietet Kunden aus verschiedenen Schlüsselbranchen umfassende Vertragsdienstleistungen im Maschinenbau und der Elektrotechnik sowie spezialisierte Entwicklungs- und Baudienstleistungen. Hierzu zählen Rechenzentren ebenso wie Unternehmen im Bereich der Biowissenschaften und der industriellen Fertigung, aber auch der Handel, die Petrochemiebranche, Umspannwerke und erneuerbare Energien.

„Wir haben einen internen Projektausführungsprozess entwickelt, den wir den „Kirby Way“ nennen. Der Kirby Way schafft Mehrwert, indem wir eng mit Kunden zusammenarbeiten und hochqualifizierte und engagierte Projektteams, die sich dem Erfolg und der Umsetzung des Projekts verschrieben haben“, erklärt Jimmy Kirby, Geschäftsführer der Gruppe.

Kirby-Werte und kontinuierliche Verbesserungen

Als Unternehmen steht Kirby für die folgenden Grundwerte:

  • Sicherheit – Sichere Arbeitssysteme und ein sicherer Arbeitsplatz
  • Qualität – Abfallvermeidung, indem es gleich beim ersten Mal richtig gemacht wird
  • Ausführung – Projektabwicklung durch unermüdliche Disziplin bei der Ausführung
  • Wert – Schaffen und Teilen von Mehrwert durch Zusammenarbeit, Innovation und eine Optimierung der betrieblichen Abläufe

Verlässliche Projektabwicklung wird vor allem durch unermüdliche Disziplin bei der Umsetzung sowie höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards gewährleistet.  aus Zusammenarbeit, Durch die Innovation sowie die Optimierung von betrieblichen Abläufen lässt sich Mehrwert generieren und mit Kunden teilen.

„Unsere Kunden vertrauen auf unsere Integrität. Auch die Geschäftsleitung ist direkt in Projekte involviert und zeichnet sich durch eine proaktive Herangehensweise aus. BIM, Offsite-Fertigung und innovative Technologie sind ebenfalls von zentraler Bedeutung für unseren Erfolg. Dabei spielen schlanke Produktionsprozesse sowohl für uns als auch für unsere Kunden eine große Rolle und sind zu Schlüsselkomponenten unserer Projektabwicklung geworden“, sagt Jimmy Kirby.

„Mit dem ‚Innovation Suggestion Scheme‘ haben wir zudem ein Programm für Innovationsvorschläge etabliert. Wir ermutigen  alle Mitarbeiter und Kollegen, sich zu beteiligen, und fördern so eine Kultur der Innovation. Dies trägt dazu bei, kontinuierlich innovative Ideen zu entwickeln, die die Zykluszeit verkürzen und so mehr Effizienz in das Unternehmen bringen“, sagt er.

Zu den jüngst abgeschlossenen Projekten gehören Elektroarbeiten für ein 18-MW-Rechenzentrum in Dublin, bei denen eine ehemalige Produktionshalle in eine moderne Tier-3-Rechenzentrumsanlage umgebaut wurde. Außerdem wurde die 110-kV-Übertragungsverbindung schlüsselfertig übergeben.

In Schottland erhielt Kirby den Auftrag, die elektrische Infrastruktur des Windparks Kilgallioch aufzubauen. In Kilgallioch stehen 94 Windräder, die eine Leistung von bis zu 289 MW erzeugen, die in das Stromnetz eingespeist werden.

Für die Solvay Group in Wales stellte Kirby für ein neues Klebstoffwerk sowohl die kompletten mechanischen, elektrischen und Instrumentierungsdienstleistungen als auch die Prozessverrohrungsdienstleistungen bereit. Hier war das Unternehmen vom Start des Projekts bis zur Übergabephase maßgeblich beteiligt.

Für das Projekt setzte Kirby erfolgreich Lean Construction-Prinzipien ein und entwarf so eine vollbestückte Rohrbrücke, fertigte sie offsite vor, lieferte sie in verschiedenen Modulen und montierte sie zeitgleich mit den Stahlteilen des Gebäudes. Dank dieser umfassenden Vorarbeit wurde der Zeitplan nach vorne verschoben. Montagezeiten vor Ort wurden reduziert und maximale Prozesseffizienz erreicht.

Zukünftige Expansion

In den vergangenen Jahren hat Kirby seinen Jahresumsatz auf derzeit 167 Millionen Euro verdreifacht. Um diesem Wachstum gerecht zu werden, wurde die Mitarbeiterzahl mit nunmehr 700 Mitarbeitern, darunter 100 Auszubildende, deutlich erhöht. Kirby eröffnete seine erste internationale Niederlassung im Jahr 2008. Heute verfügt das Unternehmen über sieben Niederlassungen in Irland, Großbritannien und Kontinentaleuropa. Im Jahr 2010 hat Kirby das erste europäische Projekt gewonnen und hat seitdem die internationalen Aktivitäten weiterentwickelt und ausgebaut.

Vor Kurzem hat das Unternehmen weitere internationale Expansionspläne angekündigt, um die Region Schweden abzudecken.   „Die Expansion in den nordischen Markt erweist sich für uns als sehr erfolgreich. Wir haben bereits hochkarätige Rechenzentrumsprojekte durchgeführt und weitere Projekte sind in der Pipeline“, sagt Jimmy Kirby.

Kirby verfügt derzeit über Kapazitäten für Projekte in Irland, Großbritannien, Schweden, Finnland, Dänemark, den Niederlanden und Belgien. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, baut das Unternehmen zurzeit außerdem die Infrastruktur für Projekte in Norwegen, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg auf.

„Momentan liegt unser Hauptaugenmerk auf Rechenzentren, Biowissenschaften, der industriellen Fertigung sowie Umspannwerken und erneuerbaren Energien“, erklärt Kirby, der in den vergangenen Jahren für ein bedeutendes Wachstum des Unternehmens verantwortlich war.

Anfang dieses Jahres wurde Kirby der Gold-Status des „Investors in People Standard“ verliehen, dem internationalen Standard für Personalmanagement. Dies unterstreicht das Engagement des Unternehmens für gutes Personalmanagement, ein entscheidender Faktor für wachsende Unternehmen. Kirby hat außerdem gezielt in die Geschäftsleitung investiert und eine Reihe von wichtigen Einstellungen auf der Führungsebene angekündigt, um das Wachstum zu beflügeln und den Erfolgskurs zu stärken.

„Dank unseres Führungsteams, unserer qualifizierten Mitarbeiter, unserer Entwicklungs- und Umsetzungsstärke sowie unseres Mehrwertversprechens an Kunden hat unser Unternehmen ausgezeichnete Zukunftsperspektiven“, resümiert Kirby.