Auf Kapazität, Flexibilität, Prozesssteuerung und Qualitätsfokussierung kommt es an.

Worauf ist beim Bau eines Rechenzentrums besonders zu achten? Wer sich mit dieser Frage beschäftigt, stellt bald fest: Ein erfolgreiches Projektmanagement setzt effiziente Prozesse ebenso voraus wie gute Beziehungen, die die Umsetzung der Planungen am besten ermöglichen. Eine unter Unternehmen durchgeführte Erhebung im Bereich Logistik und Durchführung beim Bau von Rechenzentren hat in diesem Zusammenhang ergeben, dass sich erfolgreiche Projekte durch einige Gemeinsamkeiten auszeichnen.

  • Kapazität: Die Rolle und der jeweilige Beitrag entsprechen der Expertise und Kapazität der Projektbeteiligten, die im Verlauf des Prozesses optimiert werden.
  • Flexibilität: Der Prozess ist flexibel ausgelegt, sodass sich durch den Kunden vorgegebene beziehungsweise prozessinterne (beispielsweise durch Prüfungen und CQI-Systeme (Continuous Quality Improvement)) und prozessexterne (Wetter, Finanzierung, Compliance und mehr) Änderungen integrieren lassen.
  • Prozesssteuerung und -integration: Es ist sichergestellt, dass die Logistik des Prozesses effizient auf die vereinbarten Ergebnisse, den Zeitplan und das Budget abgestimmt ist.
  • Validierung und Qualitätssteigerung: Expertise und Ressourcen können im Rahmen des Projekts zur Ergebnisoptimierung eingesetzt werden.

 

Kapazität

Die Kapazitäten des Auftraggebers sind wichtige Grundlage für die Logistik des Bauprozesses. Unternehmen unterscheiden sich stark hinsichtlich ihrer Expertise bei der Planung von Rechenzentren, dem Projektmanagement und der Bauausführung. Sie müssen ihre Rolle daher entsprechend definieren und gegebenenfalls auf externe Experten zurückgreifen. Wenn sich der Auftraggeber möglichst wenig mit der Planung und dem eigentlichen Bau beschäftigen möchte, bietet sich der Erwerb einer Komplettlösung von einem Projektentwickler beziehungsweise einem REIT (Real Estate Investment Trust) oder eine modulare Lösung mit mehreren ausführenden Unternehmen an.

Beim herkömmlichen Modell mit den Phasen Planung, Ausschreibung und Bau trägt der Kunde die Verantwortung für das Prozessmanagement und die Integration der einzelnen Beteiligten sowie für den Umgang mit einigen der Projektänderungen, die sich aus Problemen in vorherigen Phasen ergeben. Die Komplexität lässt sich durch den Einsatz weniger Vertragsnehmer und den Aufbau engerer Partnerschaften als im herkömmlichen Kunden-Anbieter-Verhältnis üblich zu einem gewissen Maß begrenzen. Dies kann jedoch höhere Anforderungen an Leitung und Validierung durch das Kundenunternehmen stellen.

Internes Management führt laut Umfrage zu Problemen mit Untervertragsnehmern, insbesondere wenn es sich um die erste Zusammenarbeit mit diesen handelt, wenn logistische Probleme auftreten und wenn Ansätze vor der Auftragsvergabe unabhängig durchgearbeitet und geprüft werden müssen. Hieraus ergibt sich ein übermäßiger Aufwand für das Projektmanagement während des Baus, da der Projektmanager als Schnittstelle zwischen der Baustrategie und dem Prozess der Bauausführung fungieren muss.

Flexibilität

Nur extrem wenige Bauprojekte von Rechenzentren kommen ohne Änderungen zwischen Planung und Auftragsvergabe aus, die sich aus veränderten Kundenanforderungen und Vorschriften, Problemen mit den Kosten beziehungsweise der Finanzierung oder Änderungen ergeben, die im Projektverlauf oder infolge der Prüfung einzelner Elemente erforderlich werden. Die Erhebung hat übereinstimmend ergeben, dass Projekte ohne Alternativ- und Kontingenzszenarien häufiger von schwerwiegenden Problemen betroffen sind, die aus Budget- und Fristüberschreitungen resultieren. In der Folge verzögert sich die Inbetriebnahme der Anlage und deren Amortisierung. Flexibilität wird daher auch als einer der Hauptgründe für den Einsatz modularer Bauverfahren genannt.

Der Einsatz von Netzwerken, insbesondere auf Ebene der Untervertragsnehmer, hat sich als Garant für höhere Flexibilität erwiesen, da bei Problemen mit einem bestimmten Bau- beziehungsweise Ausbauabschnitt Alternativen zur Hand sind. Auch in Zusammenhang mit der Expertise und der Fachkenntnis beim Bau von Rechenzentren spielt die Flexibilität eine Rolle, beispielsweise bei der Anwendung von Erfahrungen aus vorherigen Projekten auf unvorhergesehene Situationen beim laufenden Bau.

Prozesssteuerung und -integration

Die Aspekte Integration und Prüfung sind quasi zwei Seiten derselben Medaille. Je komplexer Projekte werden und je mehr Personen und Unternehmen an ihnen beteiligt sind, desto wichtiger und anspruchsvoller wird die Integration. Auf der anderen Seite bringt die höhere Anzahl der Beteiligten auch mehr Chancen mit sich, den bisherigen Prozess zu hinterfragen und Vorschläge für Verbesserungen zu unterbreiten.

Integration wird in nahezu „symphonischen“ Begriffen als die Orchestrierung von unterschiedlichen Fähigkeiten und Funktionen im Hinblick auf das gemeinsame Bauziel beschrieben. Dabei werden sowohl gut funktionierende Bereiche, als auch Bereiche mit Verbesserungspotenzial ermittelt.

Einer der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration ist die Einbeziehung aller Vertragsnehmer und Lieferanten mit allen für sie erforderlichen Informationen. Das heißt nicht, dass jeder Untervertragsnehmer über die gesamte Bau- und  Geschäftsstrategie informiert sein muss, jedoch müssen die entscheidenden Projektleiter an einem Strang ziehen. Diese Gemeinschaftlichkeit birgt das Potenzial für eine effektivere Prüfung sowie bessere Ergebnisse. Außerdem verhindert sie unnötige Projektschleifen aufgrund der wiederholten Beschäftigung mit identischen Problemen. Auf der anderen Seite gilt die Integration nur als erfolgreich, wenn der Kunde über alle Entscheidungen informiert ist, die sich auf die Ausführung des Grundprojekts beziehen und die eine Abweichung von der ursprünglichen Vereinbarung darstellen (letzteres sollte selbstverständlich sein).

Aufgrund der erweiterten Kapazitäten der großen, weltweit tätigen Anbieter und der voranschreitenden Standardisierung, Modularisierung und Konvergenz geht der Trend dahin, sämtliche Einrichtungskomponenten, einschließlich Gehäusen, Stromverteilung und -ausfallsicherung, Kühlung, Kabel und Überwachung aus einer Quelle zu beziehen, statt auf unterschiedliche, spezialisierte Anbieter zu setzen. Die Ursache hierfür ist die vereinfachte Wartung/Instandhaltung des Rechenzentrums nach der Inbetriebnahme.

Effektive Integration gilt im Fall von Problemen als besonders entscheidend, da sich die Problemursache klar zurückverfolgen und beseitigen lässt.

Validierung und Qualitätssteigerung

Die Validierung muss während des Projektverlaufs in den größeren Rahmen eines vereinbarten Qualitätssicherungssystems eingebunden sein. Während im Mittelpunkt der Validierung die Bauausführung steht, kann diese ebenso die Prüfung der Entscheidungen zu Ausrüstung, Untervertragsnehmern und Arbeitsbedingungen umfassen sowie gewährleisten, dass die Interessen des Kunden gewahrt bleiben.

Die Validierung bringt Spezialisten aus einzelnen Prozessabschnitten zusammen, darunter Rohbau, Heizung, Lüftung, Klima (HLK), Stromverteilung, Innenausbau und Infrastruktur sowie der Prüfung von Komponenten auf Effizienz und Belastbarkeit vor der Inbetriebnahme. In bestimmten Situationen sind weitere Spezialisten erforderlich, beispielsweise zur Steigerung der Datenübertragungsraten zum beziehungsweise vom Standort sowie im Hinblick auf spezifische Anforderungen von Versorgungsbetrieben und behördliche Vorschriften. Weitere Expertise ist beispielsweise für Umbauten in vorhandenen Gebäuden erforderlich. Obwohl die meisten großen Rechenzentren „auf der grünen Wiese“ entstehen, befindet sich die Mehrzahl aller Rechenzentren doch innerhalb von Gebäuden, die von mehreren Unternehmensbereichen genutzt werden.

Wie bei allen geschäftlichen Unternehmungen ist es wichtig, die Methoden für die Validierung und die Qualitätssicherung von Anfang an klar festzulegen und gegenüber allen Beteiligten zu kommunizieren. Ebenso wie der Plan als Vorlage für den Bau fungiert, fungiert das Qualitätssicherungsmodell als Vorlage für den Prozess, mit dem der Bau verwirklicht wird.

Rechenzentren sind für Unternehmen von großem Wert. Daher sollten alle Projektphasen gut geplant, Risiken umfassend eingeschätzt und minimiert werden. Aus diesem Grund begleiten Rechtsexperten Standortwahl, Planung und Bau eines Rechenzentrums von Beginn an. Dieser Artikel beleuchtet einige der Rechtsfragen, die es zu beachten gilt. Im Fokus stehen hierbei die folgenden Themen:

  • Auftragsvergabe für Projekte
  • Flächennutzung, Rechtsansprüche und Bestimmungen
  • Energieverbrauch und -effizienz
  • Datenübertragung und -hoheit
  • Spezifische rechtliche Anforderungen hinsichtlich unterschiedlicher Arten von Unternehmensdaten

 

  1. Auftragsvergabe

Wie erfolgt die Auftragsvergabe bei einem Projekt? Die Weiterentwicklung unternehmensinterner Kenntnisse bei Kunden hat Auswirkungen auf die Rahmenverträge. Einige Kunden verlangen mehr Flexibilität und eine engere Partnerschaft als bislang beim herkömmlichen Ablauf mit den Stufen Planung, Angebot und Bau üblich. Der neue partnerschaftlich geprägte Ansatz erlaubt dem Kunden, die Kontrolle über das Projekt zu behalten, während die Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Lieferanten während des gesamten Prozesses für ein gewisses Maß an Validierung und Qualitätskontrolle sorgt. Bei dieser Art der Auftragsvergabe liegt das Prozessmanagement beim Kunden. In der Bauindustrie ist dieser Prozess häufig geprägt von Änderungen bei Verträgen und Budget, da Probleme von einer Phase in die nächste übertragen werden. Während die Rationalisierung der Lieferantenseite auf einen Anbieter weniger Revisionen verspricht, gehen mögliche neue Sichtweisen auf den Prozess verloren. Letztendlich bedeutet die Auftragsvergabe an einen Rechenzentrumsentwickler die Auslagerung des Bauprozesses. Die rechtliche Tragweite dieser unterschiedlichen Konzepte muss gegen die Anforderungen und die Projektmanagementkapazitäten des Auftraggebers abgewogen werden.

 

  1. Rechtsansprüche und Bestimmungen

Rechtliche Erwägungen in der Planungsphase eines Rechenzentrums sind ausschlaggebend für dessen gesamte Nutzungsdauer. Beispielsweise erfordert der Bau eines Tier V-Rechenzentrums eine formale und bindende Vereinbarung mit lokalen Versorgungsunternehmen hinsichtlich der Bereitstellung der doppelten Stromversorgung. Obwohl die Vorschriften für die Errichtung von gewerblich genutzten Gebäuden gesetzlich festgelegt sind, müssen diese beim Bau von Rechenzentren jedoch in besonderem Maße Beachtung finden. Rechenzentren für Clouddienste oder andere digital bereitgestellte Leistungen unterscheiden sich stark von Server-Housing-Anlagen, bei denen Kunden möglicherweise physischen Zugang zu ihrer IT benötigen. Die zulässige Nutzung ist vom jeweiligen Grundbesitzer abhängig, der Art des Anspruchs, ob es sich beim Projekt um einen Neubau oder den Umbau eines vorhandenen Gebäudes handelt, der Art der Miet-, Pacht- oder Bewirtschaftungsvereinbarung, den spezifischen Bestimmungen für die Flächennutzung und -ausstattung (einschließlich grauer Fläche) sowie der vor Ort verfügbaren Versorgung (Strom und so weiter).

Ein Beispiel, das dies verdeutlicht, ist das von der öffentlichen Hand gemietete Tseung Kwan O Industrial Estate von Hong Kong Science and Technology Parks. Hier ist die Untervermietung ebenso verboten wie die Unterteilung mit gemeinschaftlicher Nutzung, was den Betrieb einer Server-Housing-Anlage dort, rechtlich betrachtet, problematisch macht. Die entsprechende Bestimmung stammt noch aus einer Zeit, in der es noch keine Rechenzentren gab. Nach der Bestimmung ist das Grundstück als öffentliches Eigentum ausgewiesen, das die Regierung von Hongkong im Auftrag der Bürger verwaltet, wodurch eine gewerbliche Untervermietung ausgeschlossen ist. Auf dem Grundstück befinden sich dutzende Multi-Tenant-Rechenzentren, bei denen seit bereits fast einem Jahrzehnt darüber debattiert wird, ob diese als bestimmungsgemäß gelten. Die entscheidende Frage hierbei ist, ob diese Rechenzentren vornehmlich Dienstleistungen anbieten oder Raum und Geräte weitervermieten. Ein weiteres Problem hinsichtlich des Zugangs besteht darin, dass der Server-Housing-Anbieter die Kontrolle über den Zugang nicht an Dritte abgeben darf, selbst dann nicht, wenn diese Drittpartei einen bestimmten Cage oder Bereich erworben hat, der vor Zugang geschützt werden soll. Dies ist ein Beispiel für Unklarheiten, die der für Rechenzentren erforderlichen Rechtssicherheit entgegenstehen. An anderen Standorten gibt es ähnliche Herausforderungen.

 

  1. Energieverbrauch und -effizienz

Es besteht einiger Klärungsbedarf, inwieweit Rechenzentren gesetzlich zur Senkung des Energieverbrauchs und des Kohlendioxidausstoßes verpflichtet werden können. Da es sich um Gebäude handelt, die deutlich mehr Strom verbrauchen als Büroräume, fallen Rechenzentren möglicherweise unter gesetzliche Regelungen zur Verringerung des Energieverbrauchs oder müssen spezifische Maßnahmen ergreifen, um Strafgebühren für einen „überhöhten“ Stromverbrauch zu vermeiden. Schlagzeilen wie die, dass Rechenzentren bis 2025 für ein Fünftel des weltweiten Energiebedarfs verantwortlich sein werden oder bis 2040 sogar für nahezu den gesamten, machen deutlich, warum Rechenzentren ins Blickfeld rücken. Im Kontext der anspruchsvollen Klimaziele der EU-Staaten und der meisten anderen Industrienationen stehen Regierungen unter Druck, gesetzliche Regelungen hinsichtlich Energieeffizienz und Kohlendioxidausstoß in Kraft zu setzen.

Energy consumption

In diesem Zusammenhang streben die meisten Länder eine gesetzliche Regelung zum Energieverbrauch von Rechenzentren an. Hierbei ergeben sich eine Reihe von Fragen. Beispielsweise, ob ein großes, jedoch effizientes Rechenzentrum als „schädlicher“ anzusehen ist, als ein kleines, weniger effizientes. Ist das Ziel die Senkung des Verbrauchs oder die Steigerung der Effizienz (oder beides)? Soll es Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck minimieren möchten, gestattet werden, unternehmenseigene Anlagen außer Betrieb zu nehmen und diese durch Server-Housing-Anbieter zu ersetzen? Wie sind Anreize und Strafen, Aufklärung und gesetzliche Vorschriften, Freiwilligkeit und Zwangsmaßnahmen gegeneinander abzuwägen? Rechtlicher Beratung in diesem Bereich wird voraussichtlich die Rolle von Szenarioplanung zukommen.

 

  1. Datenschutz und Datenhoheit

Aufgrund der Vernetzung (auch über Landesgrenzen hinweg) gibt es bei der Auswahl des Standorts für ein Rechenzentrum in rechtlicher Hinsicht mehr zu beachten. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Clouddiensten und virtuellen Umgebungen ist es mitunter schwierig, Daten einem spezifischen physischen Standort zuzuweisen. Das Safe Harbor-Abkommen wurde ursprünglich im Jahr 2000 zwischen der EU und den USA getroffen, um die Übertragung personenbezogener Daten von EU-Bürgern in die USA unter den Schutz der EU-Datenschutzgesetze zu stellen. Das Abkommen wurde im Oktober 2015 durch den Europäischen Gerichtshof gekippt, der der Klage eines Österreichers hinsichtlich des Schutzes seiner Daten bei Facebook und deren Speicherung in der EU stattgab. Eine der wichtigsten Lehren hieraus war, dass die Gesetzgebung ineffektiv und nicht in der Lage ist, mit der Entwicklung von Technologien zur Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Daten mitzuhalten.

Da mehr und mehr Länder auf Datenhoheit setzen, bestehen rechtliche Fragen ebenso vor dem Hintergrund von Quelle und Zweck der Daten wie auch dem Ort der Speicherung. Das Urteil zum Safe Harbor-Abkommen hat gezeigt, dass sich im Bereich der Datenhoheit plötzlich tiefgreifende Änderungen ergeben können. Dadurch kommt dem gesetzeskonformen Umgang mit Daten oberste Priorität zu. Ein Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) kann Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Jahresumsatzes nach sich ziehen. Der oftmals diskutierte Vorschlag, die EU-DSGVO als weltweiten Datenschutzstandard durchzusetzen, ist eine direkte Folge der derzeitigen Situation, bei der unterschiedliche Standards die globalen Datenströme beeinträchtigen.

 

  1. Spezifische Anforderungen

Compliance- und Kundenanforderungen werden die Planung von Unternehmensrechenzentren bestimmen. Dies gilt ebenso für Rechenzentren, in denen Dienste bestimmter Bereiche gehostet werden. Als Folge der weltweiten Finanzkrise stehen Finanzinstitute vor neuen Anforderungen hinsichtlich der Speicherung, Sicherheit und Analyse elektronischer Daten in Bezug auf Rechenschaftspflicht, Reporting sowie Solvenz- und Risikomanagement. Andere Bereiche, in denen personenbezogene Daten generiert und gespeichert werden, wie Gesundheitswesen, Sozialsysteme und Einzelhandel erfordern Anlagen und Systeme, in denen sich Daten sicher und im Einklang mit Gesetzen und Kundenerwartungen speichern lassen. Als die Architekten der Datenhoheit müssen die Regierungen selbst Sorge dafür tragen, dass genug für den Datenschutz getan wird. Beispielsweise hat das australische Verteidigungsministerium kürzlich Daten zurück ins eigene Haus geholt, nachdem das Rechenzentrum, in dem diese bislang gespeichert waren, Ende 2016 zu 49 Prozent an ein chinesisches Konsortium ging.

 

Haftungsausschluss: Die hierin enthaltenen Informationen sind allgemeiner Natur und sollten nicht ohne professionelle Beratung oder gründliche Prüfung der jeweiligen Situation als Handlungsgrundlage dienen. Weder Enterprise Ireland noch DCD oder in deren Auftrag handelnde Personen haften für die Verwendung der hier bereitgestellten Informationen.

 

In unserem KOSTENLOSEN Whitepaper (in englischer Sprache) erläutern wir die fünf wichtigsten Trends bei der Planung und dem Bau von Rechenzentren.

Neues Whitepaper von Enterprise Ireland stellt Herausforderungen und Lösungswege vor

Daten zählen heute zu den wichtigsten Unternehmensgütern. Mit dem Umfang der Datensätze wachsen jedoch auch Größe und Komplexität der Rechenzentren. Deutschland ist mittlerweile der drittgrößte Markt für Datenzentren – für das kommende Jahr wird erneut ein starkes Wachstum erwartet. Welche technologischen und infrastrukturellen Veränderungen „Hyperscale“-Zentren fordern und welche Herausforderungen in der Ära der digitalen Transformation und des Edge Computing berücksichtigt werden müssen, stellt jetzt das neue Whitepaper „The Data Centre of the Future“ vor.   

Mit dem Whitepaper möchte Enterprise Ireland, Irlands nationale Exportagentur, deutsche Unternehmen für die Anforderungen bei Planung, Design und Bau von Rechenzentren sensibilisieren. Hintergrund ist der wachsende Bedarf an skalierbaren Datenzentren in Deutschland. Aufgrund langjähriger Zusammenarbeit mit internationalen Unternehmen verfügen irische Bauunternehmen über umfassende Kenntnisse und Expertise in diesem Segment. Die Mehrheit der Großaufträge für den Bau neuer Rechenzentren in Frankfurt ging jüngst an irische Unternehmen.

Whitepaper gibt Aufschluss über drängende Fragen

Insbesondere im Kontext von Digitalisierung, Cloud-Computing und der steigenden Anzahl von Endgeräten sind effiziente Lösungskonzepte bei der Gestaltung von Rechenzentren gefragt. Die Studie gibt vor diesem Hintergrund Antworten auf einige der wichtigsten Fragen, die aktuell die Branche weltweit beschäftigen:

  1. Was können Unternehmen, die sich mit komplexen Outsourcing-Herausforderungen konfrontiert sehen, von Cloud-, Colocation- und Managed Service-Providern in Sachen zukunftssicherer Rechenzentren erwarten?
  2. Unternehmen investieren in den Bau von Rechenzentren, um entweder eigene IT-Anforderungen zu erfüllen oder IT-, Cloud- oder Rechenzentrumsdienste kommerziell anzubieten. Aktuell herrscht Uneinigkeit darüber, was die Zukunft bringen wird. Zwar ist es eher unwahrscheinlich, dass sich die technologischen Turbulenzen der vergangenen fünf Jahre wiederholen werden. Trotzdem können neue Hindernisse nicht ausgeschlossen werden. Wie sollten Firmen und ihre Partner damit umgehen?
  3. Der Treiber der neuen Rechenzentrumsära ist die Cloud. Aber sind die gigantischen Datenzentren, die die großen Cloud-Provider planen und bauen, komplett von anderen, kleineren Rechenzentren losgelöst? Oder gibt es Anknüpfungspunkte und Erkenntnisse, die sich miteinander teilen lassen?
  4. Welche Veränderungen werden die kommenden fünf Jahre in Sachen Technologie und Infrastruktur bringen? Und wie werden sich diese auf die Planung und Konstruktion von Rechenzentren auswirken? Ist die Rechenzentrumsbaubranche gut genug auf die digitale Transformation und neue Technologien vorbereitet?
  5. Die Rechenzentrumsbranche steht vermehrt im Blickfeld der Öffentlichkeit. Wie wirkt sich das auf Unternehmen aus, die Dienstleistungen für sie erbringen?

Zum kostenlosen Download des vollständigen Whitepapers klicken Sie hier:

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