Antimikrobielle Beschichtung verhindert Ausbreitung von neuartigen Coronaviren auf Touchscreens Medizintechnik

Antimikrobielle Beschichtung verhindert Ausbreitung von neuartigen Coronaviren auf Touchscreens

August. 27 2020 No Comments

Über 2.600 Mal tippen wir durchschnittlich an einem Tag auf unser Smartphone. Mit jedem Mal übertragen wir Bakterien und Keime auf die Oberfläche. Doch nicht nur auf dem Smartphone kann sich ein dichter Bakterienfilm ansammeln – denn egal ob bei der Bestellung in einem Fast-Food-Restaurant, beim Einchecken auf dem Flughafen oder im Lager, wo Mitarbeiter die Bestände über Handhelds verwalten; Touchscreens sind aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere in Zeiten von Corona gilt es vorsichtig zu sein, denn SARS-CoV-2 kann laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung bis zu drei Tage auf Oberflächen infektiös bleiben. Das irische Unternehmen Kastus hat nun eine antimikrobielle Beschichtung entwickelt, die nicht nur wirksam gegenüber herkömmlichen Viren ist, sondern auch gegenüber dem neuartigen Coronavirus.

Touchscreens werden sowohl für den privaten Gebrauch als auch für kommerzielle Zwecke eingesetzt. Daher lässt es sich nicht vermeiden, dass diese Flächen häufig berührt werden und somit wesentliche Quellen für die Verbreitung von Krankheitserregern sind. Für Nutzer und Betreiber bedeutet dies die regelmäßige und besonders gründliche Reinigung und Desinfektion der Oberflächen. Doch es gibt noch eine weitere Möglichkeit des Schutzes: Antimikrobielle Technologien können die Verbreitung von Bakterien und Viren auf Oberflächen eindämmen und idealerweise sogar verhindern.

Beschichtung neutralisiert Coronaviren

Um die Gefahrenquellen auf Oberflächen gar nicht erst entstehen zu lassen, hat das Unternehmen Kastus eine antimikrobielle Beschichtung für unterschiedliche Oberflächen entwickelt. Diese umfasst unter anderem Glas, Keramik und Touchscreens, die auch Coronaviren neutralisiert. Die neuartige und patentierte Beschichtung nutzt Feuchtigkeit und Licht aus der Umgebung als Brennstoffquelle, um Sauerstoffradikale zu erzeugen, die sich an Bakterien und Viren anlagern und diese letztendlich abtöten. Die Beschichtung wird werkseitig aufgetragen. Das heißt, sie wird während des Herstellungsprozesses aufgesprüht und bildet so einen extrem haltbaren, immobilisierten dünnen Film. Seit Kurzem besteht zudem eine neue Technologiepartnerschaft mit dem weltweit führenden Computertechnologiehersteller Lenovo für seinen Geschäftsbereich OEM Solutions. Das Ergebnis: ein maßgeschneidertes Sortiment an kommerziellen antimikrobiellen und antiviralen Bildschirmschutzfolien von Lenovo sowie eine neue Produktlinie von Touchscreen-Geräten mit integrierter Kastus Protective-Beschichtungstechnologie.

Virenfreie Oberflächen in Wohn-, Geschäfts- und Gesundheitsbereichen

Die Beschichtung eignet sich dabei nicht nur für Touchscreens. Aktuell arbeitet Kastus, das 2014 einst als ein Start-up des Trinity College Dublin begann, mit Herstellern von Bodenfliesen zusammen, die für den Einsatz in Wohn-, Geschäfts- und Gesundheitsbereichen bestimmt sind. Gerade im Gesundheitssektor werden besondere Vorgaben für das verbaute Material gemacht. Die Oberflächen müssen leicht zu reinigen und schmutzabweisend sein. Hier verspricht die neuartige Beschichtung von Kastus weiteres Potenzial.

„Die Pionierarbeit, die Kastus im Bereich antimikrobieller Oberflächenbeschichtungen geleistet hat, ist beispielhaft für die Innovationskraft irischer Unternehmen“, sagt Patrick Stötzner, Senior Market Advisor Life Sciences und Munich Manager bei Enterprise Ireland. „Mit der gegen das Coronavirus wirksamen Beschichtung leistet Kastus einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.“

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