Medizintechnik

Warum sich IT-Gigant Lenovo für Schutz vor dem Coronavirus an Kastus wendet

Februar. 3 2021 No Comments

Studien belegen, dass das Coronavirus auf glatten Oberflächen – wie dem Glas eines Mobiltelefons oder dem Touchscreen eines Ticketautomaten in Flughäfen – bis zu 28 Tage überleben kann1. Um dies zu verhindern, haben sich das preisgekrönte irische Nanotechnologieunternehmen Kastus und der globale Technologiegiganten Lenovo zusammengeschlossen: Ein Schritt, der die Hygiene- und Sicherheitsstandards für kommerziell genutzte Touchscreens verändern dürfte. Denn im Rahmen der neuen Partnerschaft wird Lenovo – mithilfe der patentierten Schutzbeschichtungstechnologie von Kastus – ein maßgeschneidertes Sortiment an kommerziellen antiviralen und antibakteriellen Produkten im Bereich Bildschirmschutz für bestehende Geräte anbieten. Darüber hinaus plant Lenovo die Entwicklung einer neuen Linie von Bildschirmprodukten, bei denen die Technologie von Kastus standardmäßig integriert sein wird.

Die revolutionären, antiviralen und antibakterielle Oberflächenbeschichtungen  von Kastus werden durch Licht aktiviert. Einmal aufgetragen zeigen sie eine dauerhafte Wirkung. Sie töten nachweislich über 99 % der humanen Coronaviren und bis zu 99,99 % der Oberflächenbakterien ab, was durch unabhängige Tests bestätigt wurde. Durch die Partnerschaft mit Kastus ermöglicht Lenovo seinen OEM-Kunden Zugang zu einer bewährten Lösung, die Endnutzern von heute bei unentbehrlichen Touchscreen-Geräten – wie Geldautomaten, Bahnkartenautomaten oder auch tragbaren Geräten für die Bestandsverwaltung in Fabrikhallen – Schutz gegen gefährliche Bakterien und Viren, einschließlich Coronaviren, bietet.

Lenovo ist sowohl einer der drei größten Hersteller von IT-Produkten als auch ein bedeutender Anbieter von OEM-Lösungen. Dabei ist das Unternehmen nicht nur die Nummer eins der PC-Hersteller auf dem Markt, sondern nimmt auch bei Smartphones, Tablets, Industrielösungen und Rechenzentrumsinfrastrukturen eine führende Rolle ein.

Beschichtungen weltweit im Einsatz

Die von Kastus global patentierte Reihe von antiviralen und antibakterielle Oberflächenbeschichtungen wurde sowohl für Glas- als auch Keramikoberflächen entwickelt. Während des Herstellungsprozesses wird die Beschichtung werkseitig aufgetragen, auf das jeweilige Produkt aufgesprüht und dort eingebrannt. So bildet es einen extrem haltbaren, immobilisierten dünnen Film. Die nach globalen ISO- und ASTM-Standards durchgeführten Labortests bestätigen: Die beschichteten Oberflächen schützen vor gefährlichen Bakterien, gängigen robusten Viren wie Influenza A & Hepatitis A, antibiotikaresistenten Superkeimen wie MRSA und E. coli sowie vor dem neuartigen menschlichen Coronavirus.

Die wegweisende Schutzbeschichtungstechnologie wird primär durch natürliches Licht aktiviert, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Auch im Dunkeln arbeitet die Technologie kontinuierlich, was einen dauerhaften Schutz gewährleistet. Benutzer von gemeinsam genutzten Oberflächen profitieren so von einem permanenten Schutz, der zugleich umweltfreundlich ist und gegen Bakterien und Viren keine Resistenz aufbaut.

Die Technologie von Kastus stützt sich auf insgesamt 44 globale Patente. Das Unternehmen – bereits seit 2014 ein Vorreiter auf dem Gebiet des antiviralen und antibakteriellen Oberflächenschutzes – bietet einen starken Schutz, der während der gesamten Lebensdauer von Touchscreen-Geräten anhält. Im Juni 2020 hat Kastus Fördermittel der Europäischen Kommission als Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus und zur Förderung des Wiederaufschwungs des europäischen Raumes erhalten. Heute kooperiert das Unternehmen mit einer Reihe von globalen Marken, unter anderem Lenovo, um diesen die Möglichkeit zu bieten, ihr Portfolio an Touchscreens für die gewerbliche und private Nutzung mit mehr Schutz auszurüsten.

Lenovo rückt Sicherheit ins richtige Licht

Aus der Partnerschaft mit Lenovo gehen zwei Lösungsansätze hervor: der eine richtet sich an neu gefertigte Bildschirmgeräte und der andere besteht in einem zusätzlichen Bildschirmschutz aus gehärtetem Glas, der sich leicht anbringen lässt, um bereits im Einsatz befindliche gewerbliche Bildschirme nachzurüsten und zu schützen. Lenovo plant die Bildschirme beziehungsweise den Bildschirmschutz von Kastus sowohl in die eigenen Geräte als auch in die Geräte von Industriepartnern zu integrieren, was ein eindrucksvolles Marktpotenzial darstellt. Schließlich lässt sich damit fast jeder Bildschirm mit einem Schutz versehen: angefangen von Laptops über mit Lebensmitteln bestückten Selbstbedienungsautomaten bis hin zu medizinischen Geräten. So können Kunden, aber auch Mitarbeiter eines Unternehmens besser geschützt werden.

Antimikrobiotische Beschichtungen sind derzeit wichtige Hilfsmittel, die dazu beitragen, Kunden bei der gemeinsamen Nutzung von Touchscreens einen höheren Grad an Schutz zu bieten. Die Partnerschaft mit Lenovo kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Angst, durch Interaktion auf gemeinsam genutzten Touchoberflächen mit dort vorhandenen Bakterien und Viren in Kontakt zu kommen, so groß ist wie nie.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Kastus bietet Beschichtungslösungen sowohl für bereits gefertigte als auch für jede Art von neuen Produkten an, wobei die Beschichtung bei Letzteren bereits im Herstellungsprozess zur Anwendung kommt. Sie sind nicht nur auf Glas, sondern auch auf Keramikflächen wirksam. Diese Anpassungsfähigkeit hat bereits vor Lenovo zu einer Reihe von Partnerschaften geführt. So beispielsweise mit dem Unternehmen Zagg, einem führenden US-amerikanischen Hersteller von Bildschirmschutz für Tablets und Smartphones, sowie mit Al Maha Ceramics, einem im Oman ansässigen Fliesenunternehmen mit Geschäftsbeziehungen im gesamten asiatischen und afrikanischen Raum.

Zudem arbeitet das irische Unternehmen mit Herstellern von Bodenfliesen zusammen, die für den Einsatz in Wohn-, Geschäfts- und Gesundheitsbereichen bestimmt sind. Laut Kastus ist es auch denkbar, dass in Zukunft sogar nationale Bauvorschriften eine Oberflächenbehandlung mit der Beschichtungstechnologie von Kastus standardmäßig vorschreiben werden.

 

 

¹Laut einer Studie der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) in Australien vom 12.10.2020 erweist sich das menschliche Coronavirus als „extrem robust“ und kann auf Oberflächen bis zu 28 Tage lang infektiös bleiben.

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